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Beim Feldbergfest soll es wieder voll werden

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Hochtaunuskreis (kie). Es soll beim Feldbergfest wieder voll werden auf dem höchsten Taunus-Gipfel. »Ja, das stimmt. Wir planen für dieses Jahr am Wochenende 25. und 26. Juni wieder mit einer normalen Ausgabe und wollen das komplette Wettkampfprogramm anbieten. Natürlich unter Beachtung der dann gültigen behördlichen Vorgaben. Ich sehe der Sache zuversichtlich entgegen, da wir uns ja komplett im Freien bewegen und sich die Sportler auf einem ziemlich großen Areal verteilen«, bestätigt Rüdiger Cornel, der Vorsitzende des Feldberg-Fest-ausschusses nach einer intensiven Arbeitssitzung am Dienstag.

166. Auflage

In den beiden vergangenen Jahren fand das älteste Bergturnfest im deutschsprachigen Raum auch statt. Wegen der Corona-Pandemie jedoch nur in deutlich reduzierter Version als Eintages-Veranstaltung, bei der lediglich das Steinstoßen angeboten wurde. »Bei der bereits 166. Auflage planen wir nun wieder mit zwei Tagen. Am Samstag ist wieder der Lauf über 6,3 Kilometer rund um das Gipfelplateau angedacht sowie das Steinstoßen mit den dicken Natursteinen auf der großen Wiese im Schatten des Fernmeldeturms. Der Sonntag steht dann wieder voll im Zeichen der Mehrkämpfe aller Altersklassen, der Staffel-Rennen und natürlich des Kampfes um das Völsungenhorn. Ob wir wieder eine Sternwanderung von unterschiedlichen Ausgangspunkten hinauf auf den Gipfel anbieten, werden wir zeitnah bei der nächsten Sitzung entscheiden. Gleiches trifft auf den sogenannten historischen Wettkampf zu, bei dem auch etwas ungewöhnlichere Disziplinen wie Ger-Werfen zu absolvieren sind«, so Cornel, der in seiner Zeit als Aktiver diverse Starts aus dem Gipfel absolviert hat.

Integriert in das sportliche Treiben wird auch der Feldbergfest-Turntag, der am Samstag (25. Juni) nach Beendigung des Steinstoßens gegen 17 Uhr als Open-Air-Veranstaltung am Ende der Sprintgeraden stattfinden soll. Bei der Tagung stehen auch diverse Neu- und Ergänzungswahlen des Führungsgremiums auf dem Programm. So ist auch der Posten des zweiten Vorsitzenden neu zu besetzen, nachdem der langjährige Mitstreiter Harald Fritsch (TV Obersteden) im vergangenen Jahr verstorben ist.

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