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Chef-Trainer Radek Krestan verlässt die Roten Teufel

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Radek Krestan, der Nachwuchs-Chef-Trainer der Roten Teufel Bad Nauheim, hat zum Saisonende um Auflösung seines Vertrages gebeten.

(pm/mn). Die Roten Teufel Bad Nauheim verlieren einen Trainer, der die Eishockey-Nachwuchsarbeit in der Wetterau in den vergangenen drei Jahren stark geprägt hat. Radek Krestan verlässt den Klub zum Ende der Saison - aus familiären Gründen. Wohin es den Assistenztrainer der U18-Nationalmannschaft zieht, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Da sein 14-jähriger Sohn Tobias in der U16 der Red Bull Akademie in Salzburg spielt, erscheint ein Wechsel nach Österreich naheliegend.

Bei den Roten Teufeln bedauert man Krestans Entscheidung, zeigt aber auch Verständnis: »Wir verlieren einen außerordentlich fähigen Trainer, der unsere Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt hat«, sagt Christian Szymanski, Vorsitzender der Roten Teufel. Krestan sagt: »Bad Nauheim ist eine große Eishockey-Stadt, in der meine Familie und ich uns sehr wohlgefühlt haben.

Radek Krestan stieß zur Saison 2016/17 aus Ravensburg kommend zum EC Bad Nauheim und verstärkte drei Spielzeiten lang den Sturm der DEL2-Mannschaft. Nach dem Ende seiner Profi-Laufbahn wechselte er im Jahr 2019 als hauptamtlicher Trainer zum Nachwuchsverein.

Der zweite hauptamtliche Trainer Martin Lamich werde nach Meinung Szymanskis für die notwendige Kontinuität in der Nachwuchsarbeit sorgen. Krestan betreute vor allem die älteren Jahrgänge, war aber auch bei den jüngeren Altersklassen regelmäßig mit den ehrenamtlichen Trainern auf dem Eis zu sehen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

FOTO: CHUC

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