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Cojocar pendelt weiter zu Germania Fritzlar

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Neu-Anspach (dio/red). Weiter viel auf Achse: Bei Handball-Drittligist SV Germania Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) ist die wichtigste Personalie geklärt. Und das sogar langfristig. Der in Neu-Anspach wohnende und an der dortigen Adolf-Reichwein-Schule als Lehrer tätige Trainer »Lucky« Cojocar hat seinen Vertrag bis 2024 verlängert.

»Lucky ist das Beste, was unserem Verein passieren konnte. Er ist sportlich derjenige, der die Marmelade wiegt«, lobt Teammanager Steffen Schmude den 51-Jährigen, der im Januar 2018 als Nachfolger für Viktoria Marquardt verpflichtet wurde. Nach dem dritten Platz 2018, dem zweiten Rang 2019 und der Meisterschaft in der Ost-Staffel 2020 ist er aktuell mit der Germania als Tabellenfünfter auf Kurs vorzeitiger Klassenerhalt.

In Deutschland war der gebürtige Rumäne Cojocar zunächst bis 2006 Spielertrainer bei der SG Anspach. Über die HSG Sulzbach/Leidersbach (2007/2008), HSG Bensheim/Auerbach (2008-2010) und HSG Kleenheim (2006/07 und 2011-2017) fand der A-Lizenz-Inhaber den Weg nach Fritzlar und pendelt seitdem mehrmals pro Woche aus Neu-Anspach in die Domstadt. Ein enormer Aufwand, den er gerne weiter betreibt. »Mit Spaß ist alles einfacher. Und mir macht es unheimlich Spaß, den Umbruch weiter zu gestalten und der Mannschaft zu helfen«, betont der Handball-Lehrer.

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