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Comeback des beliebten Laufs

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Hochtaunuskreis (kie). Es wird wieder gelaufen. Die Corona-Pandemie hatte in den beiden vergangenen Jahren dem »After Work Run« in Bad Homburg einen Strich durch die Rechnung gemacht - Zwangspause! Die gehört nun der Vergangenheit an. Die im gesamten Kreis überaus beliebte Veranstaltung wurde auf den 7. September terminiert. Meldeschluss ist jedoch bereits am kommenden Montag (15.

August). Wer mit seiner Firma, Bürogemeinschaft, Kanzlei, Praxis oder Betrieb jeder Art dabei sein möchte, sollte sein Team im Internet unter www.bad-homburg.de/afterworkrun oder unter https://my.raceresult.com/202403/ anmelden.

Start und Ziel für die Großveranstaltung in der Kurstadt ist das Gelände des Kronenhofes (Zeppelinstraße 10). Dort werden um 18 Uhr zeitgleich die Läufer und Walker auf den fünf Kilometer langen Rundkurs durch die Felder vor den Toren Bad Homburgs geschickt. Danach steigt auf dem großen Wiesengelände ein großes Läuferfest. Die Startgebühr pro Teilnehmer beträgt elf Euro. Davon gehen zwei Euro an die Leberecht-Stiftung. Bei seiner Premiere trabten fast 600 Teilnehmer rund um den Kronenhof. Die Resonanz war rundweg positiv und das Interesse stieg rapide an. Bei der bislang letzten Auflage im Jahr 2019 konnten das Orga-Team von Stadt Bad Homburg und der HTG Bad Homburg rund 2500 Laufsportbegeisterte an der Startlinie begrüßen. Ein Grund ist hier sicherlich, dass die Schleife durch die Felder für jedermann bestens geeignet ist. Egal, ob »Profi«, halbwegs geübte Läufer oder Freizeit-Jogger. Die Strecke hat nur ein paar kleine Wellen, große Steigungen gibt es nicht. Zudem steht das gemeinsame Erleben mit dem Team und den Kollegen in Vordergrund. »Wir freuen uns, dass die Veranstaltung endlich wieder stattfindet, und hoffen auch dieses Mal wieder auf eine rege Teilnahme«, so Bad Homburgs Sportdezernent und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak.

Die Leberecht-Stiftung hat ihren Sitz in Frankfurt und ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit dem Ziel, behinderten und benachteiligten Kindern sowie jungen Menschen und ihren Eltern zu helfen. Gefördert werden zum Beispiel Therapie-Angebote wie Reittherapie und Musiktherapie oder die Anschaffung behindertengerechter Fahrzeuge vom Dreirad bis zum Kleinbus. Unterstützt werden auch Umbauten oder der Einbau von Fahrstühlen. Dank der Stiftung konnten auch schon Computer für Blindenschulen und Orffsche Musikinstrumente, aber auch elektronische Rollstühle oder Spezialbetten angeschafft werden.

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