EC Bad Nauheim nimmt zwei wichtige Hürden

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BAD NAUHEIM - (dio). Die ersten Weichen für die kommende Saison in der DEL2 sind gestellt: Der EC Bad Nauheim hat fristgerecht seine Unterlagen für die Lizenzierung bei der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) eingereicht. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagte Geschäftsführer Andreas Ortwein. "Dabei waren zwei durchaus sportliche Hürden zu nehmen.

Zum einen hatten wir das Ziel, 80 Prozent der Dauerkarten aus der Vor-Corona-Saison, also 2019/2020, nachweisen zu können, um wieder mit stabilen Ticket-Einnahmen für das DEL2-Team planen zu können. Aktuell liegt der ECN bei satten 85 Prozent. Das ist eine zu diesem Zeitpunkt sensationelle Marke und dokumentiert die Treue und Verbundenheit der Fans zu den Rot-Weißen."

Die zweite Hürde für die Planungssicherheit des EC Bad Nauheim war, dass 80 Prozent der Sponsoreneinnahmen aus 2019/20 unter Dach und Fach gebracht sein mussten. Auch dieses Etappenziel wurde erreicht und sogar leicht übertroffen. Andreas Ortwein: "Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Fans und unseren Partnern für die tolle Unterstützung. Es ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit, dass wir gemeinsam zu so einem frühen Zeitpunkt diese Hürden genommen haben. Der Dank gilt natürlich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle und unseren Gesellschaftern, die alle ihren Teil dazu beigetragen haben."

Insgesamt haben alle 13 sportlich qualifizierten Clubs der vergangenen DEL2-Spielzeit fristgerecht ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2021 bei der Ligagesellschaft eingereicht. Die Frist endete am 15. Juni. Auch der VER Selb als sportlicher Aufsteiger aus der Oberliga sowie die Bietigheim Steelers als sportlich qualifizierter Aufsteiger in die DEL haben die geforderten Dokumente ordnungsgemäß abgegeben.

Mit dem Einreichen der Unterlagen startet in der Deutschen Eishockey Liga 2 nun das Lizenzprüfungsverfahren. Dieses soll Mitte bis Ende Juli abgeschlossen sein. Die Lizenzprüfung dient dazu, die aktuelle wirtschaftliche Situation des Clubs zu analysieren und die Auswirkungen des Etatplanes für die kommende Saison zu bewerten. Dabei geht es auch darum, die wirtschaftliche Stabilität für die kommende Saison zu garantieren.

René Rudorisch, Geschäftsführer DEL2, sagte: "Mit Blick auf die vorherrschenden Bedingungen durch die Corona-Pandemie ist gerade die Wirtschaftlichkeitsprüfung für jeden Standort, vor allem im Bereich Ticketing und Sponsoring, eine Herausforderung. Trotz der coronabedingten Schwierigkeiten bin ich überzeugt, dass die Clubs inhaltlich und vor allem kaufmännisch bedacht gearbeitet haben."

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