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EC heute gegen Crimmitschau

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Von: Christoph Sommerfeld

Bad Nauheim (cso). Die DEL 2 biegt auf die Hauptrunden-Zielgerade ein, und der EC Bad Nauheim will alles dafür tun, um die Früchte seiner Arbeit zu ernten. Seit Wochen muss der Wetterauer Eishockey-Zweitligist den vierten Rang verteidigen und hat diese Aufgabe bislang - bis auf wenige Ausnahmen - auch gemeistert. Am Dienstag (19.30 Uhr) kommen die Eispiraten Crimmitschau in den Kurpark.

Die Sachsen können den Roten Teufeln noch das Playoff-Heimrecht streitig machen. Zudem loten die Kurstädter kurz vor Ende des Transferschlusses ihre Möglichkeiten aus.

Nachverpflichtungen in der DEL 2 sind noch möglich bis Dienstagabend um 23.59 Uhr. Geschäftsführer Andreas Ortwein gab am Montag zu verstehen, dass man die Fühler in Richtung Nordamerika ausgestreckt hat, konnte aber noch keinen Vollzug vermelden.

»Ich habe den Jungs nach dem Rückstand gesagt, dass wir so weiterspielen. Wir haben keine Sekunde verunsichert gespielt und die Fans hatten ein tolles Gespür für die Mannschaft, sie haben uns weiter nach vorne gepeitscht«, ließ Harry Lange nach der sonntäglichen Partie offiziell verlauten. Der EC-Trainer war aber auch angefressen über eine gewisse »Negativität im Vereinsumfeld«, die er nicht immer von der Mannschaft fernhalten könne. »Ich denke, die angesprochenen Leute wissen schon, wen ich damit meine. Das sollte erst nach der Saison wieder ein Thema werden«, wollte Lange diese Baustelle am Montag vorerst schließen.

In die Partie gegen die Ostdeutschen dürften die Roten Teufel mit einer gewissen Portion Wut im Bauch gehen. Die Eispiraten haben sich mit den letztlich coronabedingten Absagen der Spiele gegen Kassel und Ravensburg nicht gerade beliebt gemacht. »Die ganze Liga hat diesen Eindruck bestätigt. Das hat definitiv ein ›Geschmäckle‹«, äußerte sich Lange kritisch zum Return-to-Play-Gebaren in Crimmitschau.

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