+
In die Zange genommen: Lenny Rubin wird hier von den beiden Erlanger Spielern im letzten Spiel im Mai attackiert. Auch wenn die HSG damals mit 36:28 beim HC gewann, wird es heute ein harter Brocken für die Mittelhessen werden.

Ein hartes Stück Arbeit

  • schließen

Wetzar (vre). In der Handball-Bundesliga steht für die HSG Wetzlar am heutigen Abend beim HC Erlangen (19.05 Uhr) bereits das nächste Auswärtsspiel innerhalb weniger Tage an. Nach der knappen Niederlage in Flensburg soll es nun mit dem nächsten Auswärtserfolg klappen.

Verschnaufpause: Fehlanzeige. Nach der kräftezehrenden Partie bei der SG Flensburg/Handewitt mit der knappen 25:27-Niederlage muss die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga heute Abend um 19.05 Uhr erneut auswärts antreten und dabei zum HC Erlangen fahren. Auch wenn es für die Mittelhessen so langsam an die Körner geht und die Regeneration in den vergangenen Tagen und Wochen extrem kurz war, ist bei den Mittelfranken heute durchaus mehr drin als noch am vergangenen Wochenende in Flensburg.

Die Ausgangslage : In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Pluspunkt voneinander, wobei die HSG aktuell jedoch auf dem neunten, die Erlanger auf dem zwölften Platz stehen. Der HC ist nunmehr seit zwei Partien ohne Sieg, musste im letzten Heimspiel gegen Stuttgart eine bittere 27:32-Niederlage hinnehmen. Insgesamt haben beide Mannschaften gleichviele Niederlagen auf dem Konto (6), Wetzlar gelang es dagegen, einen Sieg mehr einzufahren (6). Somit könnte es also ein Duell auf Augenhöhe werden.

Die Statistik: Die Begegnungen aus den letzten Jahren haben aber auch gezeigt, dass die HSG den HC teils sehr deutlich bezwingen konnte. Im letzten Match in Mittelfranken wiesen die Wetzlarer die Gastgeber mit 36:28 in die Schranken. Insgesamt stehen für die HSG Wetzlar gegen Erlangen sechs Erfolge, zwei Unentschieden und vier Niederlagen auf dem Konto.

Das sagt Trainer Michael Haaß (HC Erlangen): »Wetzlar ist natürlich eine sehr starke Mannschaft, die sich jetzt über Jahre eingespielt hat. Das wird eine große Herausforderung, denn die HSG stellt eine gute Deckung und hat zudem einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Wir haben auf jeden Fall wieder etwas gutzumachen, denn wir haben zuletzt gegen Stuttgart ein sehr schwaches Spiel gemacht.«

Das sagt Benjamin Matschke (Trainer HSG Wetzlar): »Erlangen hat einen sehr starken Kader. In den letzten Wochen hatten sie immer wieder ein paar Probleme mit Verletzungen. Sie sind sehr stark in die Saison gestartet und dann etwas abgefallen. Bei uns geht es mittlerweile, nach den vielen Spielen und auch langen Auswärtsfahrten, ziemlich an die Substanz. Da müssen wir erst mal alle frisch bekommen.«

Das Personal: Besonders achtgeben muss das Team von Benjamin Matschke auf Erlangens Rückraumspieler Christoph Steinert und Simon Jeppson, die mit 71 bzw. 70 Toren in den Top-Ten der Bundesliga-Torschützen stehen. Für die HSG ist hier Lenny Rubin mit 82 Treffern vertreten. Benjamin Matschke muss heute weiterhin auf Filip Mirkulovski und Tomislav Kusan verzichten. Zusätzlich seien einige Spieler nach der Flensburg-Partie leicht angeschlagen, die aller Voraussicht jedoch rechtzeitig wieder fit und somit der HSG zur Verfügungen stehen werden. Auf des Gegners Seite wird sich vermutlich erst kurzfristig entscheiden, welche Akteure tatsächlich spielen können. Auf der Kippe stehen die Leistungsträger Antonio Metzner, Klemen Ferlin, Steffen Fäth und Christopher Bissel. Des Weiteren hat der Verein vor wenigen Tagen die Vertragsverlängerung von Spielmacher Nico Büdel bekannt gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren