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Im Mai diesen Jahres trennen sich der TV Hüttenberg und der TV Großwallstadt 28:28-Unentschieden. Hüttenbergs Ian Weber (weißes Trikot) wird konsequent attackiert. JENNIVER-FOTOGRAFIE

Englische Woche perfekt machen

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Region (mro). Am 15. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga Männer empfängt der weiterhin stark auftrumpfende TV 05/07 Hüttenberg im Duell der Traditionsvereine den TV Großwallstadt. Anpfiff zum Derby im Sportzentrum Hüttenberg ist am Samstagabend um 19.30 Uhr. Einlass wegen der Corona-Pandemie und den nun geltenden Bestimmungen wird nur unter den 2G-plus-Regeln gewährt.

Die Heimserie: Sechs Spiele - sechs Siege. Das Original aus Mittelhessen und seine Fans bilden eine uneinnehmbare Festung. Nach dem coronabedingten Ausfall der Partie gegen den Dessau-Rosslauer HV am letzten Wochenende soll mit dem siebten Heimsieg die Position in der Spitzengruppe gefestigt werden. »Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir unsere Festung bis aufs Blut verteidigen und die Axt auspacken«, lautet die martialische Forderung von Trainer Johannes Wohlrab an seine Mannschaft. »Dazu brauchen wir aber auch eine bessere Chancenverwertung als in Dormagen. Denn wir wollen die kleine englische Woche mit 4:0 Punkten perfekt machen.«

Die Unterfranken: Die aktuelle Mannschaft von Trainer Ralf Bader setzte nach einem Saison-Fehlstart mit vier Niederlagen mit dem Sieg beim starken Aufsteiger in Hagen ein erstes Ausrufezeichen. Mit zuletzt drei Heimsiegen in Folge gegen Dormagen, Rostock und Aue haben die Gäste sich ins Mittelfeld gearbeitet und reisen mit entsprechendem Selbstvertrauen an. »Das ist ein Derby und eine Mannschaft, die uns definitiv auf Augenhöhe begegnet«, lautet die Einschätzung des TVH-Trainers.

Duelle: Trotz zwei Spielen weniger bilden Hüttenbergs Dominik Mappes und Großwallstadts Halblinker Savvas Savvas zusammen mit Patrick Schmidt (Rimpar) das Top-Trio der Liga-Torschützenliste mit einem Schnitt von knapp acht Treffern pro Spiel. »Wir müssen auf beiden Halbpositionen die Kreise von Savvas Savvas und Tom Jansen einschnüren, denn die beiden liefern sich ein Wettschießen«, verweist Wohlrab unter anderem auch auf neun Tore von Jansen am Mittwoch beim Sieg gegen Aue. Aber auch im Tor liegen Dominik Plaue (bisher 124 Paraden) und Ex-TVHer Jan Steffen Minerva mit einem Schnitt von zehn gehaltenen Bällen pro Spiel eng zusammen.

Das TVH-Erfolgsrezept: »Unser Tempospiel. Das ist unsere große Stärke in diesem Jahr«, ist Trainer Johannes Wohlrab von seinen Jungs angetan. Weiß aber auch, dass »wir in der Abwehr noch mehr Kompaktheit hinbekommen müssen«. Denn nur so kommt man zu den Ballgewinnen als Basis für die Geschwindigkeit in den eigenen Handlungen, die auch im Positionsangriff durch eine gute Passhärte greift.

Fehlen wird aus dem Mittwoch-Kader Philipp Opitz, der mit Erstspielrecht in der 3. Liga bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen spielen wird. »Hendrik Schreiber ist fraglich, da er in Dormagen einen kleinen Knockout bekommen hat.«

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