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Entspannter letzer Auftritt in Bundesliga

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In Bad Vilbel gefordert: Neo Niedner und Regionalligist TC Bad Homburg. © Gerhard Strohmann

Bad Homburg (jf). Dem letzten Saison-Spieltag in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 können die Herren 30 des TC Bad Homburg am Samstag um 13 Uhr gegen den TV Blau-Weiß Villingen ganz entspannt entgegen sehen.

Während das Gastgeber-Team um Mannschaftsführer Daniel Jung nach der 0:9-Schlappe gegen Spitzenreiter TC Pfarrkirchen den Vizemeister-Titel bereits sicher hat, kämpfen die Villinger auf der Anlage im Kurpark allerdings um ihre letzte Chance, eventuell doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Der TC Blau-Weiß aus dem Südwesten Baden-Württembergs steht mit 2:8 Punkten und 20:25-Matchpunkten aktuell ebenso wie die Frankfurter Eintracht (2:8/11:34) auf einem der beiden Absteiger-Plätze. Allerdings müssen die Villinger in Bad Homburg beide Punkte holen und außerdem auf eine Niederlage des MTTC Iphitos München (4:6/15:20) in Ludwigshafen (4:6/20:25) hoffen.

»Wir wollen das letzte Saisonspiel auf jeden Fall gewinnen«, macht Jung den Gästen nur wenig Hoffnung, dass im Kurpark Geschenke verteilt werden. Bis auf die Niederlage gegen die Über-Mannschaft aus Pfarrkirchen weisen die Bad Homburger auch in ihrer zweiten Saison in der 1. Liga eine makellose Bilanz auf und werden 2023 einen weiteren Anlauf nehmen, den deutschen Meistertitel erstmals in der Vereinsgeschichte in die Kurstadt zu holen.

Regionalliga-Hit

In der Herren-Regionalliga Süd-West steht am Samstag um 11 Uhr das »Bäder-Derby« zwischen dem TC Bad Vilbel und dem TC Bad Homburg im Blickpunkt, denn beim direkten Aufeinandertreffen der beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften könnte am vierten Saisonspieltag bereits eine Vorentscheidung im Hinblick auf die Meisterschaft fallen. »Wir hoffen sehr, dass Matteo Arnaldi am Samstag sein Debüt bei uns gibt«, möchte Ralph Weißenberger, der Sportliche Leiter des TC Bad Homburg, zum Spitzenspiel in der Sprudel-Stadt mit voller Kapelle mit dem 21-jährigen Italiener antreten. Die aktuelle Nummer 227 in der ATP-Weltrangliste war zuletzt in Wimbledon am Start und sollte mit seiner Klasse für noch mehr Qualität im Regionalliga-Kader der Kurstädter sorgen. Zumal Lucas Gerch und Elmar Ejupovic im Einzel auf die Positionen zwei und drei rutschen würden.

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