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Erster Bundesliga-Aufschlag

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Dank HTV-Sportwart Lars Pörschke konnte Benjamin Becker beim TC Bad Homburg als Neuzugang verpflichtet werden, © Gerhard Strohmann

Bad Homburg (jf). Der Name Eintracht Frankfurt hat seit dem magischen Mittwochabend von Sevilla einen ganz besonderen Klang und nicht nur deshalb freuen sich die Herren 30 des TC Bad Homburg ganz besonders auf den Saisonauftakt in der Tennis-Bundesliga. Um 13 Uhr schlagen nämlich die Jungsenioren der Eintracht zum Hessen-Derby auf der schmucken Anlage im Kurpark auf, wo vom 18.

bis 25. Juni das WTA-Damenturnier »Bad Homburg Open 2022« stattfindet.

Beim Jungsenioren-Team aus dem Kurpark, das bekanntlich im Vorjahr nach einer 4:5-Niederlage gegen den Buschhausener TC aus Oberhausen deutscher Vizemeister geworden ist, stehen auch weiterhin Daniel Munoz-de la Nava, Lamine Ouahab, Lars Pörschke, Martin Glöggler, Fabian Poth, Tobias Kiessling, Aljoscha Thron und Kapitän Daniel Jung im Kader.

Becker spielt für den TC

Dazu Lokalmatador Rainer Schüttler, der Fed-Cup-Kapitän des Deutschen Tennis-Bunds, und als Top-Neuzugang Benjamin Becker, die ehemalige Nummer 35 der ATP-Weltrangliste. Der 30-jährige frühere Davis-Cup-Spieler aus Mettlach steht den Bad Homburgern ab Juni zur Verfügung und kommt somit auch am 2. Juli im Heimspiel gegen den TC Pfarrkirchen zum Einsatz, bei dem unter anderem Fabio Fognini und Marcos Baghdatis aufschlagen.

»Benjamin Becker hat André Agassi bei den US Open 2006 in die Tennis-Rente geschickt«, erinnert sich Bad Homburgs Mannschaftsführer Daniel Jung noch gut an einen der spektakulärsten Auftritte in der Profi-Karriere von Becker. Dass der Gewinner der »Ordina Open« in Holland (2009) zum Tennis-Club in den Kurpark gewechselt ist, verdankt das Taunus-Team übrigens Lars Pörschke. Der Sportwart des Hessischen Tennis-Verband ist in seiner Studien-Zeit nämlich Kommilitone von »Ben« Becker gewesen!

Bei der morgigen Heim-Premiere gegen Eintracht Frankfurt feiern die Gastgeber übrigens ein Wiedersehen mit Guido Tröster: Nachdem er in der letzten Saison mit den Bad Homburgern deutscher Vizemeister geworden ist, steht er jetzt bei den Gäste als Nummer 11 auf der Meldeliste, die vom Russen Konstantin Kravchuk, Sebastian Schulz und dem Schweden Jonathan Steinberg angeführt wird.

»An den ersten Spieltagen geht es für uns zunächst einmal darum, den Klassenerhalt zu sichern. Wenn’s gut laufen sollte, hätten wir aber nichts dagegen, auch diesmal beim Kampf um den Einzug ins Finale mitzumischen«, lässt Jung bei der Formulierung des Saisonziels reichlich Luft zur Interpretation.

Die Bundesliga-Saison 2022 läuft bis zum 9. Juli und anschließend folgt das Endspiel mit Beteiligung der beiden Gruppensieger. Auf der Anlage im Kurpark schlagen die Jungsenioren des TC Bad Homburg nach dem Auftakt-Match gegen die Eintracht nur noch an den beiden letzten Spieltagen am 2. Juli gegen den TC Pfarrkirchen und am 9. Juli gegen den TC Blau-Weiß Villingen auf.

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