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Es geht wieder aufwärts

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Saisoneinstieg gelungen. Im Freien geht es für Gordon Porsch (Eintracht Frankfurt) wieder aufwärts. Der Stabhochspringer aus Neu-Anspach überquert bei der Bahneröffnung seines Vereins 4,90 Meter. Im Hintergrund ist Anastasia Steinbeck, die Kadertrainerin des Hessischen LA-Verbandes, zu sehen. © Jens Priedemuth

Hochtaunuskreis (kie). Leichtathletik auf durchgängig hohem Niveau in allen Altersklassen gab es bei der dritten Aufgabe des »fly up and far« Meetings der Frankfurter Eintracht im Leistungszentrum an der Hahnstraße in Niederrad.

Langsam wieder in die Spur kommt Gordon Porsch (Eintracht Frankfurt). Der Stabhochspringer aus Neu-Anspach überquerte 4,90 Meter und trug sich damit in die Siegerliste ein. »Der Kopf ist wieder frei. Die 4,90 Meter sind ein solider Einstieg aus dem kurzen Anlauf. Darauf können wir aufbauen.« Endlich klappt es auch wieder mit dem richtigen Abspringen. Beim nächsten Meeting in Wasserburg soll Gordon Porsch dann aus dem verlängerten Anlauf springen«, so Trainer-Vater Dietmar Porsch.

Dann steigt auch Max Lehl ins Geschehen ein, der in Frankfurt wegen einer Erkältung pausieren musste«, Die gleiche Höhe wie Porsch meisterte auch Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul (USC Mainz), der jedoch bei seiner Einstiegshöhe von 4,50 Metern einen Fehlversuch mehr hatte und deshalb Zweiter wurde.

Kaul testete sich noch über die 110 Meter Hürden und wurde hier hinter seinem Nationalteam-Kollegen Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied/14,42 Sekunden) mit 14,60 Sekunden Zweiter. Im Diskusring drehte Kaul dann den Spieß um und hielt mit 45,22 zu 43,27 Metern Kazmirek sicher in Schach. Bei den Frauen war Caro Schäfer die prominenteste Starterin und lockte einige Zuschauer auf die schöne Sportanlage in Niederrad. Die aktuell beste deutsche Siebenkämpferin feierte über 100 Meter Hürden (13,70 Sekunden) und beim Speerwerfen (49,73 Meter) einen Doppelsieg.

In starker Form präsentierte sich Mia Haselhorst (Königsteiner LV), die problemlos ihre Paradedisziplin 100 Meter Hürden gewann. Gleich im ersten Rennen der noch jungen Freiluft-Saison gab sie eindeutig den Ton an und setzte sich in der Altersklasse U20 mit starken 14,39 Sekunden absolut problemlos gegen Meret Joeris (USC Mainz/14,95 sec.) durch. Mit ihrer Zeit hakte Haselhorst auch ganz souverän die Qualifikations-Norm für die deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm ab, die bei 15,20 Sekunden notiert.

Eine spannende Angelegenheit war auch der Weitsprung. Hier kam Siebenkämpferin Mia Haselhorst mit der neuen persönlichen Bestmarke von 5,67 Metern in den Bereich des Kreisrekordes ihrer ehemaligen Vereinskollegin Nathalie Buschung, der seit 2015 bei 5,80 Metern notiert. Der Tagessieg ging mit 5,77 Metern an Lokalmatadorin Finja Köchling von der ausrichtenden Eintracht.

In der U20 war auch noch die Oberstedterin Anna-Lena Peine im Einsatz, die jedoch die Frankfurter Farben vertritt. Die Spezialistin über die Langhürden testete sich über 100 Meter (13,21 sec.) und über die 100 Meter Hürden (16,70 sec.).

Ein strammes Programm mit gleich drei Einsätzen wartete auf Markus Wagenleitner. Über die 110 Hürden musste sich der U20er aus der Burgstadt nach 15,76 Sekunden nur ganz knapp Christian Wolf (Eintracht Frankfurt/15,70 sec.) geschlagen geben. Die DM-Norm (15,50 sec.) sollte für die beiden Jungs in den nächsten Rennen durchaus machbar sein.

Im Stabhochsprung flog Wagenleitner bei 4,30 Metern als Sieger über die Latte. Eine »Standard-Leistung«, die er eigentlich konstant abrufen kann. Demnächst soll es in Höhenbereiche von 4,50 Metern gehen. Beim Diskuswerfen ließ der Zehnkämpfer sein 1,75 Kilogramm schweres Sportgerät auf 35,66 Meter (2.) fliegen.

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