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Falcons beantragen Lizenz für 1. Liga

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Bad Homburgs Teammanagerin Liz Rhein. © Gerhard Strohmann

Bad Homburg (rem). Zweitliga-Meister Falcons Bad Homburg wird entgegen erster Planungen doch einen Lizenzantrag für die 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) stellen. »Wir werden dies vorsorglich tun«, sagte Team-Managerin Liz Rhein auf Nachfrage dieser Zeitung. Bis Ende des Monats müsse ein solcher Antrag eingereicht sein.

Ob die HTG-Korbjägerinnen ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen (fällig würde dann die Erstliga-Kaution in Höhe von 10 000 Euro), könne zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Rund vier Wochen, so schätzt Rhein, blieben für den Abwägungsprozess innerhalb der Abteilung, ob die Organisation und die Finanzierung zu stemmen sind. Dann müsse der Verein letztendlich noch zustimmen.

Das Budget müsste verdreifacht werden

Bisher liegt das Falcons-Budget bei rund 55 000 Euro pro Saison. Rhein geht von einer notwendigen Verdreifachung aus. Vor allem die Personalkosten würden deutlich steigen. Mit nur zwei Profispielerinnen wäre man kaum konkurrenzfähig, zudem müsse nun ein neuer, professionell aufgestellter Trainer engagiert werden (siehe auch Haupttext). Für die elf Auswärtsspiele fielen mehr Fahrt- und Übernachtungskosten an.

Bis dato hatte die Team-Managerin einen Aufstieg in die 1. Bundesliga ausgeschlossen, auch weil die Hallenkapazität ohne größere Tribüne nicht den Vorgaben genügen würde. Aus der DBBL-Geschäftsführung gab es beim Besuch des Finalspiels gegen Alba Berlin am vergangenen Samstag aber Signale, dass die Halle im Primodeus-Park nun doch als Basketball-Spielort geeignet sein könnte.

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