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FSG Merzhausen/W/W möchte »noch ein, zwei Plätze klettern«

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Kapitän Ingo Hartmann (Mitte) möchte in der Restrunde mit der FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod die drei Erstplatzierten der Kreisliga A zumindest ärgern. © Gerhard Strohmann

Fußball: Die A-Liga-Winterbilanz der FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod fällt zufriedenstellend aus. In der Restrunde möchte das Team die drei Topteams mächtig ärgern.

Hochtaunuskreis (aro). Lars Busch, Trainer der FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod, hätte zu Saisonbeginn den sechsten Platz in der Fußball-Kreisliga A Hochtaunus nach der Vorrunde sofort unterschrieben. Insofern fällt die Winterpausen-Bilanz zufriedenstellend aus, aber der FSG-Coach verhehlt nicht, dass mehr möglich gewesen wäre.

»Hintenraus hat die Trainingsbeteiligung gefehlt«, will Busch nichts schönreden, sondern weist daraufhin, dass gerade die Stammspieler hier enttäuschten, während die Nachrücker aus der 1b-Mannschaft mit Engagement überzeugten.

So sicherten sie beispielsweise mit respektabler Leistung am letzten Spieltag den 1:0-Sieg gegen Ober-Erlenbach II. Am Spitzentrio der Tabelle möchte der Übungsleiter sein Team nicht messen: »Die sind uns personell und von der Fußballanlage weit überlegen.«

Den einen oder anderen Platz nach vorne zu rücken, das hält man im FSG-Lager aber für möglich. Bis auf die drei Spitzenteams könne in der Liga jeder geschlagen werden.

Zwingende Voraussetzung für eine positive Rückrunde sei, so Busch, dass alle an einem Strang ziehen und nach der Rückkehr von Langzeitverletzten wie Sven Baumann personell wieder aus dem Vollen geschöpft werden kann

Von Anfang an ein belebendes Element waren die A-Jugendlichen, die bei ihren Aushilfseinsätzen mit Dynamik und Schnelligkeit auf sich aufmerksam machten, aber noch mehr Ruhe am Ball pflegen müssten. Das eigene Potenzial noch besser auszuschöpfen und bessere Lösungen beim Ball in die Tiefe zu finden, nennt der FSG-Übungsleiter beispielhaft als Aufgaben, an denen in der Vorbereitung zur Rückrunde gearbeitet werden müsse. Mit einem Platz im vorderen Mittelfeld der Tabelle sieht sich die FSG gut für die Rückrunde aufgestellt. So gerüstet, möchte Busch die Spitzenteams von Schneidhain, Mammolshain und Oberursel, die alle noch nach Merzhausen kommen, ärgern. Er traut seinen Mannen zu, diese Gegner zu schlagen.

Perspektivisch fällt die Bilanz für die noch junge Spielgemeinschaft zufriedenstellend aus. »Das war für alle drei Vereine der richtige Schritt«, sagt Busch. Es herrsche Harmonie und gute Stimmung. Für 2022 und darüber hinaus bleibe es die FSG-Philosophie, junge Spieler aus den eigenen Reihen auf Dauer mit einem guten Fußballangebot zu binden. Mittelfristig soll ihnen mit einem Wiederaufstieg die Chance auf die Kreisoberliga geboten werden.

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