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Gesamtsieg geht an Minichberger

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Von: Anette Weil

Region (ten/aw). Der 17. internationale ADAC Bergpreis Schottenring knüpfte nahtlos an die vor drei Jahren unterbrochene Tradition der Veranstaltung an. Rund 2500 Zuschauer erlebten zwei Tage mit hochklassigem Motorsport. Den Gesamtsieg im Schottener Stadtteil Rudingshain sicherte sich Mario Minichberger (Sigmarzell) in einem von der Familie aufgebauten VW Corrado 1175T.

Der schnellste Fahrer aus der Region in der Gesamtwertung war in diesem Jahr Stefan Bodin aus Ober-Mörlen mit seinem Porsche 944 GTR. Mit 4:21,703 erreichte er einen guten elften Platz. Mit einer Gesamtzeit aus drei Wertungsläufen von 3:59,38 Minuten für die 3033 Meter lange Strecke erreichte Sieger Minichberger die mit Abstand beste Zeit vor Ralf Kröll im Silver Car s G EVO (4.05.454). Dritter in der Gesamtwertung wurde Erwin Buck im VW Spiess-Scirocco in 4:07,04 Minuten. Im Gegensatz zum letzten Bergpreis im Jahr 2019, als starke Regenfälle am Freitag und Samstag die Veranstaltung überschatteten, blieb es beim 17. Bergpreis weitgehend trocken. Nur am Sonntagmittag ließ leichter Regen die Strecke stellenweise extrem rutschig werden. Die allermeisten Fahrer reagierten mit einer angepassten und extrem vorsichtigen Fahrweise. So blieb es bei den wenigen Ausrutschern, die sich vor allem auch am Samstag trotz trockener Fahrbahn ereigneten, bei Blechschäden an Fahrzeugen und der Streckensicherung. »Leitplanken und Fahrzeuge kann man richten«, stellte Streckensprecher Timo Neumann fest, dass der 17. Bergpreis ohne größere Zwischenfälle verlaufen war.

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