Handball ohne, Fußball mit Hoffnungen

  • schließen

HALLO, LIEBE LESERINNEN UND LESER! DAS NEUE JAHR IST DA, EINE LOCKDOWN-VERLÄNGERUNG STEHT AN UND DIE VIELEN SPORTLERINNEN UND SPORTLER IN HESSEN MÜSSEN SICH WEITER IN GEDULD ÜBEN/DAS HESSISCHE „CORONA-KABINETT“ HAT DIE SEIT ANFANG NOVEMBER GELTENDEN MASSNA - Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Das neue Jahr ist da, eine Lockdown-Verlängerung steht an und die vielen Sportlerinnen und Sportler in Hessen müssen sich weiter in Geduld üben.

Das hessische "Corona-Kabinett" hat die seit Anfang November geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zum 11. Januar verschärft. Die Einschränkungen für den Sport bleiben aber unverändert - bis einschließlich 31. Januar. Wie in unserer heutigen Meldung zum Handball in Hessen zu lesen ist, wird diese attraktive Sportart wohl keine Saison 2020/21 mehr zu Ende führen. Da quasi eh nichts gespielt wurde, dürften die Spielklassen ab Oberliga abwärts - hoffentlich - in der kommenden Saison in unveränderter Zusammenstellung an den Start gehen.*Während im Handball weder Spiel noch Training möglich ist, geht es dem Tennissport in Hessen etwas besser. Freizeit- und Amateursport ist ja auch weiterhin auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Grundsätzlich bleiben die Sportanlagen geöffnet, solange der jeweilige Betreiber (Kommune/Kreis/Verein) keine anderslautende Regelung trifft. Für das Tennis bedeutet dies, das Training stattfinden kann. Gemäß Mitteilung auf der Homepage des Hessischen Tennis-Verbandes (HTV) kann Einzeltraining (2 Spieler oder 1 Trainer + 1 Spieler) stattfinden. Ausnahme sei, dass ein Trainer das Spiel von maximal zwei Personen coachen kann, wenn er neben (!) dem Platz steht. Der Trainer darf dann nicht ins Training eingreifen, zum Beispiel nicht anspielen. Der HTV empfiehlt nur die Durchführung von Einzeltraining. Wie heißt es dort: "In der aktuellen Situation können wir uns glücklich schätzen, dass Tennis als einige der wenigen Sportarten noch durchgeführt werden darf. Schlupflöcher sollten hier nicht ausgenutzt werden!" Der Wettkampfbetrieb im Tennis bleibt weiterhin ausgesetzt, es gibt keine Turniere und keine Mannschaftsspiele bis vorerst 31. Januar. *Und wie geht es beim "König Fußball" weiter? Verbandsfußballwart Jürgen Rqadeck (Ortenberg) äußerte sich dazu dieser Tage gegenüber unserer Schwestern-Zeitung "Wiesbadener Kurier". Anders als die Handballer hatten die Fußballer die Möglichkeit, in die Spielzeit 2020/21 zu starten und bis zur Unterbrechung Ende Oktober 2020 bereits eine ordentliche Wegstrecke zurückzulegen. Die aktuelle Lockdown-Verlängerung spannt nun den Geduldsfaden weiter. Radeck sagt: "Was wäre denn gewonnen, wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt sagen würden: Wir brechen die Saison ab - und dann geht im März ein Fenster auf?" Der Hessische Fußball-Verband (HFV) habe einen Zeitstrahl ausgearbeitet, der die Möglichkeiten aufzeigt, die sich in dem tatsächlichen Monat eines Re-Starts noch bieten würden: "Wenn etwa im April wieder gestartet werden kann, bekommen wir vielleicht noch die Hinrunde zu Ende. Das ist der erste sportliche Ansatz, dass jeder einmal gegen jeden gespielt hat." In diesen Berechnungen seien nur Wochenendspieltage berücksichtigt worden, da eine vergleichbar hohe Belastung wie im Herbst 2020 von allen Beteiligten - einschließlich der ehrenamtlichen Helfer in Verbindung mit Familie, Arbeit und Studium - kaum mehr zu stemmen sei. Radeck geht von einem Vorlauf von vier Wochen aus, ehe der Ligabetrieb wieder loslegen könne. Alles sei aber spekulativ. Radeck: "Wir sollten warten, bis es wirklich Sinn macht. Zumindest im Rahmen verschiedener Zeitschienen sind wir vorbereitet. Nach meiner persönlichen Meinung sollten wir versuchen, es hinzubekommen, dass wir am 1. August zur Saison 2021/22 vielleicht wieder in die Normalität übergehen können." Wenn erst im Mai wieder Kontaktsport unter Wettbewerbsbedingungen möglich ist, dann dürfte es kaum möglich sein, noch eine Halbserie zu absolvieren. Die Beratungen gehen weiter, das HFV-Präsidium berät nächste Woche und die nächste Videokonferenz mit den Kreisfußballwarten folgt am 23. Januar.*Liebe Leserinnen und Leser, bleiben Sie gesund! Bis nächste Woche!

Das könnte Sie auch interessieren