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HTTV setzt auf Etappen-Lösung

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HTTV-Präsident Andreas Hain blickt einer hoffentlich »normalen« Saison 2022/23 gespannt entgegen. © Imago Sportfotodienst GmbH

Region (dio/red). Wichtigster Tagesordnungspunkt der Beiratstagung des Hessischen Tischtennis-Verbands (HTTV) war die Umstellung von Sechser- auf Vierermannschaften.

Die Delegierten, die sich unter anderem aus dem Vorstand des HTTV, Ausschussvorsitzenden des HTTV, Bezirkssportwarten, Bezirksjugendwarten und Kreiswarten zusammensetzen, erwartete eine Mammutaufgabe. Es standen fünf Anträge für die Einführung von Vierermannschaften auf der Tagesordnung.

Bei diesen Anträgen gab es in der Diskussion unterschiedliche Standpunkte, dabei gaben die Kreiswarte die Ergebnisse von Umfragen aus ihren Regionen bekannt. Hierbei zeigte sich kein einheitliches Stimmungsbild der Teilnehmenden. Für den Antrag zur Umstellung auf Hessenebene (Hessen- und Verbandsliga) votierten letztlich 62 Prozent für die Einführung ab der Spielzeit 2023/24. Vereine, die zwei oder mehr Mannschaften auf Verbandsebene haben, erhalten einen zusätzlichen Startplatz.

Ähnlich auch die Stimmenverteilung beim Antrag für die Bezirksebene. Hier stimmten nach einer Antragsmodifikation zwei Drittel für eine Einführung bis spätestens 2027/28. Der Bezirksrat kann auch früher, ab 2023/24, einen Beschluss herbeiführen. Ein zusätzliches Startrecht wird hier ebenfalls eingeräumt.

Die Kreise können auch zukünftig entscheiden, welche Mannschafts-Sollstärke gilt. Dabei darf zukünftig bei entsprechendem Beschluss auch in der Kreisliga mit Vierermannschaften gespielt werden. Dieses Votum fiel deutlicher aus.

Vermehrter Auf- oder Abstieg

Es ist geplant, alle Ligen auf Verbands- und Bezirksebene mit zehn Mannschaften zu besetzen. Um diese Anzahl zu erreichen, wird es einen vermehrten Auf- oder Abstieg geben.

Im Nachwuchsbereich gibt es auf Bezirks- und Kreisebene je nach Altersklasse 19, 15, 13 und 11 die Möglichkeit, mit Vierer-, Dreier oder Zweiermannschaften zu spielen.

Präsident Andreas Hain begründete den Abbruch der Spielrunde. Dabei wurden die Vorrundenergebnisse für diese Saison als Abschluss übernommen. Wichtig sei dabei unter anderem gewesen, dass Mannschaften in der Rückrunde durch die Pandemie nicht komplett antreten konnten und es durch Ersatzgestellung nicht unbedingt zu einer sportlich einwandfreien Entscheidung gekommen wäre. Hain hofft, dass in Zukunft wieder eine normale Saison gespielt werden kann. Oberstes Ziel sei es, in der Spielzeit 2022/23 wieder einen geregelten Spielbetrieb durchzuführen.

Geplant ist ab sofort ein Jugendteamcup für Nachwuchsmannschaften. Auskunft hierzu erteilt die Geschäftsstelle.

Ab der Spielzeit 2022/23 sind Nachverlegungen möglich, wobei ein Spiel einmalig bis um 14 Tage nachverlegt werden kann. Eine Änderung gibt es bei den Jugendstichtagen, die der Bundestag bereits im letzten Dezember gefasst hatte. Ab 1. Juli gibt es anstatt der Jugend 18 eine Jugend 19. Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2004 gehören in der kommenden Saison ein weiteres Jahr dem Nachwuchsbereich an.

Am 11. Juni findet der Verbandstag mit Wahlen statt. Im Anschluss ist eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Motto »75 Jahre HTTV« geplant. Als mögliche Veranstaltungsorte stehen Marburg oder Fulda im Raum.

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