Keine Weihnachtsruhe für TTC OE

Ober-Erlenbach (jf). Von Weihnachtsruhe noch keine Spur! In der Tischtennis-Bundesliga der Herren (TTBL) stehen bis Heiligabend noch zwei komplette Spieltage auf dem Programm, mit denen die Vorrunde der Saison 2021/22 beendet wird.

Der TTC OE Bad Homburg tritt dabei am Sonntag um 15 Uhr beim Post SV Mühlhausen in Thüringen an sowie am kommenden Dienstag um 19 Uhr beim TSV Bad Königshofen in Unterfranken. Dass die Vorrunde der Saison 2021/22 erst so spät beendet wird, ist dadurch begründet, dass vom 23. bis 29. November die Weltmeisterschaften in Houston im US-Bundesstaat Texas stattgefunden haben. Da dort das Gros der Bundesliga-Profis für die jeweiligen Heimatländer an der Platte gestanden hatte, ruhte in der Spielbetrieb in der TTBL für einige Wochen.

»Wir wollen die beiden letzten Spiele in diesem Kalenderjahr gewinnen«, gibt sich Sven Rehde, der Sportliche Leiter des TTC OE, vor den Begegnungen in Mühlhausen und Bad Königshofen gewohnt optimistisch.

Seine Zuversicht begründet sich zum einen auf dem ordentlichen Auftritt am Samstag im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen den deutschen Pokalsieger Borussia Düsseldorf (1:3), als man durch Yuta Tanaka mit 1:0 in Führung gegangen war. Zweitens auf der Tatsache, dass die Ober-Erlenbacher zum Abschluss der ersten Halbserie noch zweimal in Bestbesetzung antreten können.

In der Partie beim Tabellenfünften Post SV Mühlhausen feiert Lubomir Jancarik ein Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen Steffen Mengel, Ovidu Ionescu und Daniel Habesohn, mit denen er von 2018 bis 2021 als Quartett drei Jahre lang gemeinsam in der 1. Bundesliga angetreten war. Am Sonntag wird »Lubo« es voraussichtlich mit Nationalspieler Steffen Mengel zu tun bekommen, dessen Bruder Michael lange Zeit Mannschaftskapitän des 1987 gegründeten TTC Ober-Erlenbach gewesen ist.

»Wir wollen möglichst mit 6:16-Punkten in die Rückrunde starten«, hofft Rehde auf zwei Siege am Sonntag und am Dienstagabend beim Tabellensiebten TSV Bad Königsthofen, durch die man Anschluss an Grenzau und Bremen (jeweils 4:14 Zähler) herstellen würde.

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