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Kettenreaktion ist abgeschlossen

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Region . Jetzt steht fest: In diesem Jahr wird kein Fußball-Drittligist in die Regionalliga Südwest absteigen. Mit dem SC Freiburg II hat auch der letzte potenzielle Kandidat den Klassenerhalt gesichert. Das bedeutet wiederum: Aus der Südwest-Staffel geht es in diesem Jahre nur für vier Teams in die Oberligen, sechs Absteiger wären möglich gewesen.

Wir blicken auf die Lage in den Ligen.

3. Liga: Der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Saarbrücken, Waldhof Mannheim, der SV Wehen Wiesbaden und der SC Freiburg II - dieses Quintett hätte aus der 3. Liga in die Regionalliga Südwest absteigen können und dadurch wiederum die Zahl der Absteiger aus der vierten in die fünfte Liga erhöht. Weil die Freiburger Reserve am Montag allerdings 1:0 gegen Mannheim gewann, wird es in diesem Jahr keines der fünf Teams treffen. Bei noch vier auszutragenden Partien haben die Breisgauer 13 Zähler Vorsprung auf Verl, das derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz steht. Die Kettenreaktion ist also abgeschlossen, die Mannschaften aus der Südwest-Staffel können mit vier Absteigern planen.

Regionalliga Südwest: Den Abstiegskampf in der Regionalliga Südwest macht die reduzierte Zahl der Absteiger aber nicht weniger spannend. Durch die Siege gegen den KSV Hessen Kassel haben auch Schott Mainz und Pirmasens den Anschluss gehalten. Aalen belegt derzeit mit Platz 15 den ersten Rang auf dem rettenden Ufer (35 Punkte). Der Zehnte Astoria Walldorf hat fünf Zähler Vorsprung auf Rang 16. Von Walldorf bis Schott Mainz müssen also alle noch zittern - oder dürfen eben hoffen.

Mit Aalen gegen Koblenz und Pirmasens gegen Walldorf gibt es am kommenden Wochenende gleich zwei direkte Duelle im Abstiegskampf. Aus hessischer Sicht sind derzeit der FSV Frankfurt und noch mehr der FC Gießen in akuter Oberliga-Gefahr. Das direkte Duell der beiden endete mit 3:1 für den FSV. Gießen ist am letzten Spieltag in Kassel zu Gast. Frankfurt trifft noch auf Homburg, Elversberg und Offenbach. Ein echtes Knallerprogramm. MAXIMILIAN BÜLAU

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