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Know-how für die Vereinsführung

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Usingen (red). Wie kann man das Sportangebot attraktiv halten? Wie geht man mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie um? Und wie gelingt es gerade in solchen schwierigen Zeiten, Ehrenamtliche zu gewinnen und zu motivieren? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen den Vorstand des TuS Eschbach. Dabei wird immer wieder deutlich: Einen Sportverein gut zu führen, ist heute komplizierter denn je.

Umso mehr freut sich das Vorstandsteam um Ralf Oldenburg, Sigi Janda und Harald Hübner, mit Michael Hövelmann nun einen Vereinsmanager mit C-Lizenz in seinen Reihen zu wissen. Michael Hövelmann meisterte in den vergangenen Monaten die entsprechende Ausbildung des Landessportbundes Hessen (lsb h), die 120 Lerneinheiten umfasst.

»Schwerpunktmäßig ging es dabei Vereinsentwicklung und Projektmanagement, Führungsqualitäten und Kommunikation im Verein. Außerdem standen Einheiten zu den Themenblöcken Finanzen, Steuern, Recht und Versicherung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auf dem Plan«, erklärt Dr. Frank Obst, Geschäftsbereichsleiter Schule, Bildung und Personalentwicklung des lsb h. »Uns ist es wichtig, dabei stets auf der Höhe der Zeit zu sein und die Inhalte praxisnah zu vermitteln«, ergänzt der zuständige Vizepräsident, Prof. Dr. Heinz Zielinski. »Deshalb setzten wir auf Referenteninnen und Referenten, die fast ausschließlich selbst Vereins- und Verbandsmitarbeiter sind.«

Das kam auch bei Michael Hövelmann gut an. »Obwohl ich schon seit mehr als 20 Jahren im TuS Eschbach und der IEK im Vorstandsteam mitarbeite, hat mir diese Ausbildung wirklich einen Erkenntnisgewinn gebracht. Als 1. Vorsitzender der TuS Eschbach und als Co-Verantwortlicher für den nicht künstlerischen Bereich der Faschingssitzungen der IEK ist für mich vor allem das Themenfeld Organisation und Außenauftritt relevant. Hier haben mir nicht nur die fundierten Vorträge und weiterführenden Unterlagen der Referenten weitergeholfen. Auch der Austausch mit den 17 anderen Vereinsmanagern war sehr wertvoll - gerade jetzt in Pandemie-Zeiten. Auf dieses Netzwerk werde ich sicher auch in Zukunft zurückgreifen«, sagt Michael Hövelmann.

Seine neuen Kenntnisse hat der frischgebackene Vereinsmanager gleich bei der Projektorganisation der Grundwasserbohrung im Sommer dieses Jahres einbringen können. Als nächstes größeres Projekt steht die Satzungsänderung des TuS ins Haus, um den Verein auch satzungstechnisch in das 21. Jahrhundert zu hieven und soll die Flutlichtanlage im Sommer 2022 auf LED umgerüstet werden.

Sätze, wie sie der 2. Vorsitzende Ralf Oldenburg gerne hört. »Neue Impulse von außen sind wichtig, um als Verein attraktiv zu bleiben«, sagt er. Das gelte nicht nur für Übungsleiter und Trainer, sondern auch für das gesamte Vorstandsteam des Vereins. »Wir sind deshalb froh, dass der Landessportbund entsprechende Angebote parat hält - und dass unser 1. Vorsitzender Michael Hövelmann auch bereit war, seine Freizeit dafür einzubringen.«

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