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Kolbe hatte noch eine Rechnung offen

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Hochtaunuskreis (kie). Mit Mannheim hatte Lars Kolbe, Sprint-Trainer der Friedrichsdorfer Leichtathleten, noch eine Rechnung offen. »Es war im Januar 1992, also so ziemlich genau vor 30 Jahren. Damals war ich ziemlich gut drauf und in der Vorbereitung auf die Freiluft-Saison. Es sollte eine Standortbestimmung werden«, erinnert sich Kolbe. Doch daraus wurde nichts.

Eine schwere Oberschenkel-Verletzung am Beuger machte dem damals für die HTG Bad Homburg startenden Sprinter einen Strich durch die Rechnung. Die Muskelverletzung war dann so massiv, dass sich Kolbe nicht mehr richtig erholte und seine Leistungssport-Laufbahn beendete.

Im Seniorenbereich ist der ehemalige »10,7-Sprinter« nun seit ein paar Jahren wieder aktiv. Sicherlich auch, da er sich in der Zwiebackstadt eine erfolgreiche Nachwuchstruppe aufgebaut hat.

Allen voran Sohnemann Tim, der letzte Saison bei den Männern für neue Kreisrekorde über 100 Meter (10,70 Sekunden) und 200 Meter (21,65 Sekunden) sorgte. Kolbe Senior war jüngst bei den hessischen Hallen-Meisterschafen im Einsatz und holte sich dort über 60 Meter (8,20 sec.) und 200 Meter (27,53 sec.) in der M55 zwei Vizemeisterschaften. In Mannheim verbesserte sich der schnelle »Oldie« auf 8,16 beziehungsweise 26,87 Sekunden und wird im bundesweiten Ranking seiner Altersklasse auf Platz drei geführt.

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