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Kontinuität in allen Bereichen

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Karsten Stärk, Anette Nedwed und Abteilungsleiter Michael Riemann (von links) hatten den Jubiläumsabend der TSG Pfaffenwiesbach zum 40-jährigen Bestehen der Tischtennis-Abteilung am 22. Mai 2009 organisiert © Gerhard Strohmann

Pfaffenwiesbach (jf). Mit einem Hochtaunusderby beim TTC Königstein startet die 1. Herrenmannschaft der TSG Pfaffenwiesbach am 16. September in der Gruppe 2 der Tischtennis-Bezirksliga in die Saison 2022/23.

Bei der TSG hat nach dem Rücktritt des langjährigen Abteilungsleiters Michael Riemann eine neue Ära begonnen. Seit der Jahreshauptversammlung steht mit Kai-Luca Matern nun ein »Eigengewächs« an der Spitze der Sparte, die am 25. Juni 1969 im Vereinsheim an der Kransberger Straße gegründet wurde. Manfred Fielitz, Bruno Nedwed, Cilly Simon, Horst Chemnitzer und Günther Welty gehörten damals zu den Pionieren der ersten Stunde.

1970 verfügte die Abteilung bereits über 31 Mitglieder und 1972/73 nahmen die Pfaffenwiesbacher bereits an der Verbandsrunde teil, wobei sie mangels eigener Räumlichkeiten sämtliche Spiele beim Gegner austragen mussten. Dies änderte sich mit dem Datum vom 26. Juli 1975, nachdem die Wiesbachtalhalle eingeweiht worden war und die TSG fortan über eine ordentliche Trainings- und Heimspielstätte verfügte.

In den 53 Jahren ihres Bestehens sind dort zahlreiche Erfolge gefeiert worden. In der Saison 1976 meldeten die Tischtennis-Sportler aus dem Wehrheimer Ortsteil insgesamt neun (!) Mannschaften: drei bei den Herren und zwei bei den Damen sowie im Nachwuchsbereich zwei bei den Jungen sowie je ein Team bei den Mädchen und den Schülern!

Damen-Team war Aushängeschild

Sportliches Aushängeschild war jahrelang das Damen-Quartett, das 1978 Kreispokalsieger geworden ist und 1982 in der Besetzung Helga Stahlschmidt, Cilly Simon, Christiane Schröder, Birgit Selzer, Hannelore Lebeau und Eleonore Nedwed den Aufstieg in die Bezirksklasse schaffte.

Ein Höhepunkt in der Geschichte der Tischtennisabteilung war ganz sicher die Feier zum 40-jährigen Bestehen, die mit einem attraktiven sportlichen Jubiläumsprogramm abgewickelt wurde. Am 22. Mai 2009 erlebten dabei rund 150 Zuschauer in der proppenvollen Wiesbachtalhalle den Auftritt des dreifachen Europameisters Milan Orlowski und des deutschen Meisters Zoltan Fejer Konnerth, mit denen sich damals das junge Tischtennis-Talent Marc Rode von der SG Anspach messen durfte.

Anlässlich des Jubiläums hatte die TSG im selben Jahr 2009 in der Wiesbachtalhalle auch noch den Kreistag des Tischtennis-Kreises ausgerichtet.

Dass bei der TSG Pfaffenwiesbach nicht nur im Vorstand des Hauptvereins, sondern auch bei den Sportlern mit dem Zelluloid-Ball auf Kontinuität gesetzt wird, belegt die Tatsache, dass in 53 Jahren erst sechs Personen als Abteilungsleiter an der Spitze der Abteilung gestanden haben: Manfred Fielitz (1969 bis 1978), Hannelore Lebeau (1978 bis 1982), Horst Chemnitzer (1982 bis 1986), Günther Welty (1986 bis 2008), Michael Riemann (2008 bis 2022) und seit Kurzem Kai-Luca Matern.

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