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Löwen verlieren Spitzenspiel-Krimi

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Löwen-Headcoach Bohuslav Subr gibt Anweisungen an sein Team. © Imago Sportfotodienst GmbH

Frankfurt (dio/mka). Die Löwen Frankfurt haben im Spitzenspiel der 2. Deutschen Eishockey-Liga (DEL2) am Sonntag bei den Towerstars in Ravensburg einen absoluten Krimi verloren. Erst 43 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang den Löwen der Ausgleich zum 3:3. So endete jedes Drittel für sich betrachtet 1:1. In der Verlängerung fielen keine Tore, das Penalty-Schießen musste die Entscheidung bringen.

Nur Maximilian Faber traf für Frankfurt. Für Ravensburg traf Georggiy Saakyan im dritten Penalty zum Ausgleich. Er besorgte mit dem sechsten Penalty für die Towerstars dann auch die Entscheidung zum 4:3-Sieg nach Shoot-Out. - Torfolge: 0:1 Brett Breitkreuz (10.), 1:1 David Zucker (16.), Vincent Hessler (24.), 2:2 Yannick Wenzel (30.), 3:2 (Sam Herr (53.), 3:3 Dylan Wruck (60.).

Am Freitag siegten die Löwen mit 7:2 gegen die Tölzer Löwen. Zuschauer fehlen aus Corona-Gründen weiter in der Eissporthalle am Ratsweg, an gewissen Ritualen wird aber trotzdem festgehalten. Die Ehre, die große Fahne mit der »Heimsieg«-Aufschrift zu schwenken, war Pierre Preto vorbehalten - er war von den Fans schließlich zum Spiel des Spiels gewählt worden, aus gutem Grund. Dem jungen Stürmer gelangen erstmals drei Tore in einem Spiel für die Frankfurter Löwen, und so leistete er am Freitagabend einen kräftigen Beitrag zum souveränen 7:2 (3:0, 2:1, 2:1) des Eishockey-Zweitligisten gegen die Tölzer Löwen. Und damit auch zur Beseitigung der jüngsten Löwen-Ladehemmung. »Wir haben viel konstanter und fast 60 Minuten gutes Eishockey gespielt«, urteilte Kapitän Max Faber - die richtige Reaktion auf das enttäuschende 1:4 gegen Spitzenreiter Dresden vom Dienstag. Gegen den Tölzer Mini-Kader mit nur zwölf Feldspielern hatten die Löwen es gewiss leichter, aber sie machten ihre Sache auch gut.

Preto (16., 37., 51.), Tomas Sykora (9., 52.), Carson McMillan (14.) und Faber (33.) sorgten mit ihren Toren für klare Verhältnisse - wobei es Preto in neu gemischten Löwen-Reihen neben Dylan Wruck und Rylan Schwartz offenbar gut gefiel.

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