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Löwen warten jetzt auf ihren Gegner

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Freiburg (mka). Die Männer in den weißen Auswärts-Uniformen mit dem Löwen vorne drauf klopften sich auf Köpfe und Schultern, mit breitem Grinsen im Gesicht. Schneller ging es nicht: Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Freiburger Wölfe haben die Frankfurter Löwen den Einzug ins Halbfinale der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys geschafft, mit einem recht spektakulären Abschluss:

In einem nun vorerst letzten Wiedersehen mit den Wölfen in Freiburg gewannen sie am Dienstagabend vor 1636 Zuschauern turbulent und torreich mit 8:4 (5:1, 1:3, 0:2) - und warten nun darauf, welcher Gegner ihnen im Halbfinale zuteil wird.

Frankfurter Schaulaufen

»Ich bin froh über den Sieg und die Weise, wie wir die meiste Zeit in dieser Serie gespielt haben«, lobte Headcoach Bo Subr. Der Abend hätte für die Gäste schon kaum besser beginnen können. Erst nutzte Rylan Schwartz eine frühe doppelte Überzahl (4. Minute), dann Brett Breitkreuz die folgende einfache (6.), in einem ersten Drittel, das sich als Frankfurter Schaulaufen mit Schützenfest erwies. Durch weitere Tore von Dylan Wruck (9.) und Tomas Sykora (13.) führten die Gäste flott 4:0, und als Freiburg dank Christoph Kiefersauer (15.) auch einmal traf, konterte Adam Mitchell prompt zum 5:1 - ein überragendes Löwen-Drittel, auf dem schnellsten Weg ins Halbfinale, und in Freiburg rasch auf der Siegerstraße.

Ob sich da mancher Gast selbst zu sicher war? Beeindruckend jedenfalls, wie die Freiburger sich gegen ihr Saisonende stemmten, in die Partie zurück kämpften und kombinierten - und die Frankfurter sich angesichts des plötzlichen Widerstands schwer taten, aus dem Schongang wieder hochzuschalten. Auf einmal führten sie nur noch 5:4 und konnten von Glück sagen, dass Tomas Sykora kurz vor Ende des zweiten Drittels wenigstens wieder einen Konter zu einem Zwei-Tore-Abstand nutzte - sonst hätte der Freiburger Hexenkessel gewiss noch heißer hochgekocht.

Im Schlussabschnitt hatten die Löwen das Spiel wieder besser im Griff, und als Pierre Preto (54.) und dann noch Carson McMillan (58.) trafen, war der Fall klar: Die Freiburger haben frei bis zur neuen Saison, die Frankfurter bis zum 31. März - dann geht es im Halbfinale weiter.

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