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Mitchell trifft fünf Sekunden vor Schluss zum Sieg

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Brett Breitkreuz (links) trat am Sonntag mit den Löwen Frankfurt zum DEL2-Spitzenspiel bei Tomas Andres und den Dresdner Eislöwen an. © Imago Sportfotodienst GmbH

Frankfurt (dio/löf). Die Pflicht wurde am Freitag mit dem 6:0 (0:0, 3:0, 3:0) gegen das seit 16 Spielen sieglose Schlusslicht Selber Wölfe souverän erledigt. Am Sonntag folgte die Kür. Als Zweiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL2) traten die Löwen Frankfurt beim Spitzenreiter Dresdner Eislöwen. Dort gelang ein 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)-Erfolg, mit dem Frankfurt bis auf einen Punkt an Dresden heranrückte.

Die Löwen gewannen das Spitzenspiel der DEL2 durch die Treffer von Carson McMillan (10), Yannick Wenzel (37) und Adam Mitchell (60). Das 3:2 fiel fünf Sekunden vor der Schlussssirene und hielt auch den Videobeweis stand. Die Tore für die Hausherren erzielten Matej Mrazek (23) und Johan Porsberger (34). Weiter geht es für die Löwen Frankfurt bereits Dienstagabend um 19.30 Uhr in Weißwasser zum zweiten Teil der Sachsentour.

Die Freitag pausierenden Nathan Burns, Kevin Maginot und Pierre Preto kehrten an der Elbe wieder ins Team zurück. Wobei das Trio Alexej Dmitriev, Darren Mieszkowski und Marius Erk, das Freitag für sie auflief, durchaus bestätigte, ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu sein. Ein Drittel lang taten sich die Frankfurter am Freitag gegen die äußerst harmlosen Gäste schwer. Das Schussverhältnis von 22:4 unterstrich zwar die Überlegenheit im Eröffnungsdrittel, doch irgendwie fehlte den Löwen noch der nötige Biss.

Die 2206 Zuschauer, die nach einer langen Pause wieder für Stimmung am Ratsweg sorgen durften, mussten auf den ersten Torjubel bis zur 24. Minute warten. Da benötigten die Löwen lediglich zehn Sekunden Überzahlspiel, um durch Carson McMillan das Negativkonto der Franken mit ihrem 200. Gegentreffer der Saison zu belasten. Und als nur eine halbe Min

ute später Alexej Dmitriev auf 2:0 erhöhte, war die Partie gelaufen. Zumal der sehr agile Tomas Sykora noch im Mitteldrittel im Powerplay auf 3:0 erhöhte. Im Schlussdrittel trugen sich in die Torschützenliste noch McMillan, Yannick Wenzel sowie Adam Mitchell ein.

Über die Leistung der Löwen zu diskutieren wäre müßig. »Solide«, nannte es Sportdirektor Franz Fritzmeier. Um Kräfte für den »Sachsen-Trip«zu sparen, taten sie nur was sie mussten. Und das war angesichts des sehr schwachen Gegners nicht viel.

Präsent im Slot vorm gegnerischen Gehäuse zeigte sich Brett Breitkreuz, mit Übersicht überzeugte Mitchell. Besonders freuen durfte sich Bastian Kucis, der nach seinem dritten Shutout (Spiel ohne Gegentreffer) der Saison nun die zweitbeste Fangquote aller DEL2-Torhüter hat. »Jemanden aus dem Team hervorzuheben fände ich falsch«, meinte Franz Fritzmeier. »Alle haben ihren Anteil am Sieg gehabt.«

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