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MTV-Junioren holen sich Hessentitel

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Frankfurt/Hochtaunuskreis (jf). Allen Widrigkeiten zum Trotz hat sich der MTV Kronberg in Frankfurt die Basketball-Hessenmeisterschaft der männlichen Jugend U 18 gesichert und damit den 2019 gewonnenen Titel erfolgreich verteidigt. In den beiden vergangenen Jahren waren die Hessenmeisterschaften der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.

Da die Sporthalle der Altkönigschule seit Samstag den Flüchtlingen aus der Ukraine als Unterkunft dient, hatte der MTV das Heimrecht für die Hessen-Endrunde an den Rivalen Eintracht Frankfurt abgegeben.

Die mit einige NBBL- und Pro-B-Spieler angetretene Eintracht war in der Sporthalle der Wöhlerschule erster Gegner der Kronberger bei diesem Dreier-Turnier.

Mit einer aggressiven 2-1-2-Zonenverteidigung hatte Kronbergs Coach Miljenko Crnjac gegen die Gastgeber auf das richtige taktische Mittel gesetzt. Vor allem Leonard Hupe und David Maric war es zu verdanken, dass der Titelverteidiger vier Minuten vor dem Ende der Partie mit 59:52 vorne lag. In der Schlussphase wurde es für das Team aus der Burgstadt zwar nochmals eng, aber bei der Schluss-Sirene stand ein knapper 59:58-Erfolg des MTV auf der Anzeigentafel.

In der zweiten Partie gegen die TG Hanau profitierten Kronbergs Youngster vom frisch getankten Selbstbewusstsein durch den Sieg gegen die Eintracht, lagen zur Pause bereits knapp mit 31:28 vorn und bauten die Führung nach dem Seitenwechsel bis zum Endstand von 65:50 aus.

Starke Defensive

»Unsere starke Verteidigung war der Schlüssel zur erfolgreichen Titelverteidigung«, freute sich »Milo« Crnjac darüber, dass seine Jungs gegen starke Konkurrenz erneut die Landesmeisterschaft gewonnen haben.

Damit wird der MTV Kronberg nun die Regionalmeisterschaften 2022 für die männliche Jugend U 18 ausrichten, wobei für dieses Turnier erst noch eine Sporthalle gefunden werden muss.

Am Hessenmeister-Titel sind folgende MTV-Spieler beteiligt gewesen: David Maric, Leonard Hupe, Finn Drobisch, Bennet Meißner, Nico Göz, Joel Diop, Nino Condic-Jurkic, Kilian Körfgen, Romeo Bilcar, Ivan Vujaklija und Darian Krug.

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