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Nicht zu bremsen

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Gergana Georgieva feiert in Speyer ein gelungenes Comeback im Trikot der Bad Homburg Falcons. © Gerhard Strohmann

Speyer/Bad Homburg (jf). Das Dutzend ist voll: Mit dem 81:51-Erfolg beim TSV Towers Speyer/Schifferstadt haben die Falcons Bad Homburg am Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Frauen den zwölften Sieg in Serie gefeiert.

Zusätzlich veredelt wurde dieses Ergebnis noch durch die 67:79-Niederlage der Rhein-Main Baskets in München, wodurch der Vorsprung von Spitzenreiter Bad Homburg gegenüber dem aktuellen Tabellenzweiten DJK Don Bosco Bamberg vier Punkte beträgt.

»Das war ein Sieg des Kollektivs und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams«, lobte HTG-Coach Jay Brown den gelungenen Auftritt des Tabellenführers in der Osthalle von Speyer. »Darüber hinaus hat es die Rückkehr des Jahres gegeben, die auch gebührend gefeiert wurde«, freute sich Brown besonders über das Comeback von Gergana Georgieva.

Die 35-jährige Lehrerin, die nach einer Kreuzband-Operation seit dem 12. Januar 2021 fast 13 Monate lang zum Zuschauen verurteilt gewesen war und sich mit sehr harter und disziplinierter Arbeit in der monatelangen Reha in den Kader zurückgekämpft hatte, trumpfte in Speyer auf wie in ihren besten Tagen.

In den 10:35 Minuten, in denen sie als Power Forward auf dem Feld stand, steuerte sie acht Punkte zum Gesamtergebnis bei und freute sich nach der Schluss-Sirene zusammen mit ihren Kolleginnen über das Saison-Debüt in »ihrem« Trikot mit der Nummer 8.

Bereits das Hinspiel gegen die Speyer/Schifferstadt hatten die Falcons am 12. Dezember im Primodeus-Park mit 86:61 gewonnen und am Samstagabend konnte es schon zur Pause angesichts einer 46:22-Führung der Gäste keinerlei Zweifel daran geben, dass man nach der Schluss-Sirene den 15. Saisonsieg im Gepäck haben würde.

»Es gibt nur noch Nuancen zu verbessern, an denen wir in dieser Trainingswoche arbeiten werden«, warf Brown direkt nach dem Spielende bereits einen Blick voraus auf den kommenden Sonntag, an dem es um 16.30 Uhr im Primodeus-Park gegen die Qool Sharks aus Würzburg zum Spitzenspiel kommt. Allerdings haben die Würzburgerinnen zuletzt geschwächelt, sodass das Aufeinandertreffen von der Konstellation her nicht mehr ganz so brisant ist wie es vor dem Beginn der Rückrunde den Anschein hatte.

Wie von Brown erwartet, bestimmten die US-Amerikanerin Jannon Otto (19 Punkte) und Junioren-Nationalspielerin Annika Solta (17) am Samstag in Speyer das Spiel der Gastgeberinnen. Den entgegen stand ein geschlossen starkes Kollektiv von neun Spielerinnen, die sich allesamt in die Scorer-Liste eintragen konnten. Franziska Worthmann war beim Punkte-Sammeln im Team des Spitzenreiters mit 17 Punkten am erfolgreichsten, gefolgt Natalia Brüning (14) und der leicht angeschlagenen Elizabeth Klinker (13). Nesthäkchen Tosca Steinhoff verwandelte in der 14. Minute einen Dreier zur 41:20-Führung der Gäste und trug sich dadurch ebenfalls in die Scorer-Liste ein. Beim Top-Duell Sonntag gegen Würzburg können die Falcons neben der Sieger-Mannschaft vom Samstag auch wieder auf die Spanierin Nerea Garmendia Odroziola zurückgreifen, die in Speyer aus familiären Gründen gefehlt hatte.

Falcons Bad Homburg: Worthmann (17/3), Brüning (14), Klinker (13), Georgieva (8), Gregor (8/2), Holzschuh (7), Kämpf (6), Johnston (5), T. Steinhoff (3/1).

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