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Oli Koletzko springt zum DM-Titel

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Der Schmittener Oliver Koletzko (Wiesbadener LV) holt sich bei der Jugend-DM in Sindelfingen den Weitsprung-Titel. © kie

Ein einziger gültiger Versuch reicht aus: Oliver Koletzko aus Schmitten ,der für den Wiesbadener LV startet, holt im Weitsprung den deutschen Jugend-Hallentitel.

Hochtaunuskreis (kie). Ein einziger gültiger Sprung reichte Oliver Koletzko (Wiesbadener LV), um bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen den Weitsprung-Titel zu gewinnen. Nach einem ungültigen Versuch zum Auftakt flog der Schmittener dann im zweiten Durchgang auf 7,50 Meter. Damit verdrängte er problemlos seinen hessischen Landsmann Juan-Sebastian Kleta (TV Gelnhausen) von der Spitze, der zum Auftakt 6,97 Meter vorgelegt hatte. Koletzko bekam seine Anlaufprobleme aber nicht so richtig in den Griff, brachte keinen Sprung mehr in die Wertung und blieb unter seiner Hallenbestmarke von 7,63 Meter, die er Anfang Februar bei den hessischen Hallenmeisterschaften in Kalbach markiert hatte.

Nächste DM kommt

»Es war schwierig. Ich habe versucht, mich ein bisschen reinzufuchsen, die ungültigen Sprünge wurden zum Ende hin auch immer besser. Bis auf das eine Mal habe ich es einfach nicht aufs Brett bekommen. Im Wettkampf ist es schwierig, den Anlauf von einer auf die andere Sekunde komplett umzustellen«, verriet der amtierende U20-Europameister von Tallinn im Siegerinterview. Die nächste Chance auf einen ausgeglicheneren Wettkampf bietet sich bereits am kommenden Wochenende, wenn in Leipzig die deutschen Meisterschaften der Aktivenklasse auf dem Programm stehen. Bei den »Großen« möchte Deutschlands Jugend-Leichtathlet des Jahres 2021 dann die deutlich ältere Konkurrenz ärgern und bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden.

Das scheint durchaus machbar zu sein, rangieren in der aktuellen Hallen-Meldestatistik nur Maximilian Enthobener (LAC Passau/7,92 Meter) und Dreisprung-Spezialist Max Heß (LAC Passau/7,69 Meter) vor dem 18-Jährigen Youngster aus dem Taunus.

Im Sindelfinger »Glaspalast« steigerte sich hinter Koletzko der Zehnkämpfer Emanuel Molleker (LG Filder) auf gute 7,34 Meter. Die Bronzemedaille ging durch Juan-Sebastian Kleta (TV Gelnhausen), der sich mit seinem letzten Sprung auf 7,22 Meter verbesserte, ebenfalls nach Hessen.

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