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Oliver Koletzko ist »Jugend-Leichtathlet des Jahres 2021«

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Hat auch 2022 große Weiten im Blick. Der Schmittener Oliver Koletzko (Wiesbadener LV) wurde von den Lesern der Zeitschrift »Leichtathletik« und des Online-Portals »Leichtathletik.de« zum Juniorsportler des Jahres gewählt. © Jens Priedemuth

Der Schmittener Oliver Koletzko gewinnt die Leser-Abstimmung des Online-Portals bei »leichtathletik.de« und der Zeitschrift »Leichtathletik«. Auch bei den Juniorinnen siegt eine Hessin.

Hochtaunuskreis (kie). Glückwunsch: Der Schmittener Oliver Koletzko setzte sich bei der Online-Abstimmung des Portals »leichtathletik.de« zum »Jugend-Leichtathleten des Jahres« durch. Es war ein klarer Sieg, votierten doch 23,7 Prozent der Leser für den Weitenjäger aus Schmitten. Dahinter reihten sich auf den beiden nächsten Plätzen Lukas Schober (SG Weißig/Kugelstoßen beziehungsweise Diskuswerfen) mit 10,6 Prozent sowie Merlin Hummel (UAC Kulmbach/Hammerwerfen) mit 10,4 Prozent ein.

Grandioses Jahr

Koletzko kann zweifelsfrei auf ein grandioses Jahr zurückblicken, mit dem Gewinn der U20-Europameisterschaft als Höhepunkt. In Estland landete der 18-Jährige Athlet im Trikot des Wiesbadener LV erst bei der neuen Bestmarke von 7,98 Metern wieder im Sand. Zuvor glänzte der Nachwuchs-Weitspringer bereits als Dritter bei den »Deutschen« der Aktiven in Braunschweig und holte erwartungsgemäß den Titel bei der DM (U20) in Rostock. Auf nationaler Ebene war in Deutschland lediglich Maximilian Entholzner (LAC Passau/bereits Männer) besser, der bei einem Meeting in Spanien 8,12 Meter markierte. In den Bereich der magischen acht Meter soll es demnächst auch für den Schmittener gehen - eventuell ist es ja bereits in dieser Saison soweit. Als Ort würde sich zum Beispiel Cali anbieten. In der kolumbianischen Großstadt finden nämlich Anfang August die Jugend-Weltmeisterschaften statt. Koletzko, der 2022 sein zweites Jahr in der U20 hat, gehört dort mit Sicherheit zu den Anwärtern auf Edelmetall. In näherer Zukunft liegt der Fokus jedoch auf den Hallen-DM der Jugend in Sindelfingen (19./20. Februar) und danach den Titelkämpfen der Aktiven (26./27. Februar) in Leipzig. Den Einstieg unter dem Hallendach in diesem Jahr gab das große Weitsprung-Talent vorletztes Wochenende bei den hessischen Titelkämpfen in Kalbach, wo er sich mit 7,52 Metern den Titeln bei den Männern holte.

Übrigens: Vor »Oli« holten sich schon so bekannte Leichtathletik-Asse wie Zehnkämpfer Niklas Kaul (USC Mainz), David Storl (Kugelstoßen/SC DHfK Leipzig) oder Frank Busemann (ebenfalls Zehnkampf/LG Olympia Dortmund und TSV Bayer 04 Leverkusen) den begehrten Titel bei dem Voting.

Auch beim weiblichen Nachwuchs ging der Titel nach Hessen. Hier setzte sich die Stabhochspringerin Sarah Vogel (LG Seligenstadt/17,7 Prozent) durch, die in Tallinn mit 4,30 Metern Jugend-Europameistern wurde. Dahinter folgten Weitspringern Laura Müller (Unterländer LG/13,2 Prozent) sowie Hürden-Spezialistin Lara-Noelle Steinbrecher (SC Magdeburg/11,0 Prozent).

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