Radeck tendiert bei Abbruch zur Annullierung der Saison

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ORTENBERG - (tf). Nach den jüngsten Beschlüssen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist klar: Geregelter Mannschaftssport ohne Hindernisse wird auch in den kommenden Wochen nicht möglich sein. Für Verbandsfußballwart Jürgen Radeck keine gute, aber auch keine überraschende Nachricht. Der Ortenberger stellte bereits mehrmals klar, "dass wir den Spielbetrieb spätestens am 18.

April aufnehmen müssten, um bis Mitte Juni in allen hessischen Spielklassen zumindest die Vorrunde abschließen zu können". Nun werde das Zeitfenster immer kleiner. "Zumal wir den Vereinen keinen Kaltstart zumuten werden. Drei Wochen Mannschaftstraining sollten dem ersten Punktspiel vorgeschaltet sein. Alles andere wäre unseriös", betont Radeck. Fakt ist: Die für Mittwoch, 10. März, terminierte Video-Sprechstunde mit den hessischen Vereinsvertretern ist abgesagt. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Dafür traf sich gestern Abend der Verbandsspielausschuss. "Zudem müssen wir erst einmal am 11. März die aktuelle Sachlage mit allen Kreisfußballwarten erörtern", sagt Radeck und ergänzt: "Ich hoffe, dass bei dieser Verbandsvorstandssitzung schon klar zu sehen ist, in welche Richtung es geht." Der Verbandsfußballwart wäre froh, "wenn wir möglichst bald wissen, wie wir mit der aktuellen Runde verfahren". Von Annullierung bis Wertung nach Quotientenregelung - vieles scheint möglich. Wobei Radeck eher in Richtung Annullierung tendiert, falls die Saison zeitnah abgebrochen werden sollte. "Schließlich wurden in den meisten Klassen nur ein paar Partien absolviert."

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