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Rote Teufel treten gegen die Top-Teams an

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Bad Nauheim (hss). Die Crunchtime rückt näher. Nach den Spielausfällen gegen Bad Tölz und Crimmitschau muss der EC Bad Nauheim seine restlichen acht Partien in 17 Tagen absolvieren. Am Donnerstag (19.30 Uhr) beim Spitzenreiter in Dresden und am Samstag (19.30 Uhr) im Colonel-Knight-Stadion gegen die zweitplatzierten Löwen Frankfurt geht die Hetzjagd um die bestmögliche Playoff-Ausgangsposition in der Deutschen Eishockey Liga 2 weiter.

Nach dem »Pre-Game-Skate« am Dienstagmittag war klar: Auch der direkte Schlagabtausch um Rang vier gegen die Eispiraten Crimmitschau wird vertagt, weil sich das Coronavirus in der Kabine der Westsachsen eingenistet hat. »Das wird jetzt richtig intensiv«, sagt EC-Trainer Harry Lange vor dem knackigen Programm bis zum Hauptrunden-Abschluss am ersten März-Wochenende.

Wie sieht’s personell aus? Philipp Wachter (Saison-Aus nach Schulter-OP), Tomas Schmidt und Andreas Pauli stehen auf der Ausfall-Liste. Für den Kölner Förderlizenz-Verteidiger Leo Hafenrichter geht es darum, auf die Mindestanzahl von 20 Einsätzen zu kommen, um die Playoffs für den EC spielen zu dürfen.

Sachsen-Power: Im bisherigen Saisonverlauf sind die Dresdner Eislöwen von personellen Engpässen weitestgehend verschont geblieben. Trainer Andreas Brockmann setzt auf energiegeladenes Tempo-Eishockey mit vier Reihen, hat mit Jordan Knackstedt (71 Punkte) den DEL 2-Topscorer im Team und in Janick Schwendener einen bärenstärken Rückhalt zwischen den Pfosten. Die bisherigen direkten Vergleiche waren eng. Zweimal gewann der EC (3:2 nach Shootout, 2:1 nach Overtime), einmal die Eislöwen nach regulärer Spielzeit (2:1).

»Luxusproblem« am Main: Am Kurpark können die Löwen Frankfurt aus dem Vollen schöpfen. Die Kaderauffrischung der vergangenen Wochen (Adam Mitchell, Reid McNeill, Brett Breitkreuz, Nathan Burns) ermöglichen Coach Bo Subr variable Planungen - für jeweils drei Akteure ist nur auf der Tribüne Platz. Frankfurt verfügt über das beste Powerplay (27,5 Prozent Erfolgsquote) und effektivste Penalty-Killing (89,2 Prozent). Einmal triumphierte Bad Nauheim am Ratsweg (3:2), zweimal siegte Frankfurt (3:1 auswärts, 2:1 nach Verlängerung in eigener Halle).

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