Schnee und Frost legen FC Gießen lahm

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GIESSEN - (rd). Sechs Partien des am Faschings-Wochenende angesetzten Spieltags der Regionalliga Südwest waren bereits am Donnerstag abgesetzt. Darunter auch die Begegnung des FC Gießen gegen Mitfavorit SV Elversberg, die am Samstag um 14 Uhr im Waldstadion hätte stattfinden sollen. "Die Stadt hatte die städtischen Anlagen schon am Mittwoch offiziell gesperrt, wir haben uns daraufhin den Kunstrasen in Fernwald und an der Miller Hall angesehen, aber da war nichts zu machen", bestätigt FC-Notvorstand Turgay Schmidt auf Nachfrage, dass angesichts der Witterungsbedingungen an Fußball in Gießen und Umland nicht zu denken ist.

Das war im Grunde nur noch eine Vollzugsmeldung angesichts des Dauerfrostes nebst Schneedecke, die selbst das Training auf Kunstrasen zu einem Vabanque-Spiel werden lassen. Als Nachholtermin ist der 23. oder 24. Februar vorgesehen, so es die Platzverhältnisse bis dahin zulassen. Wobei Co-Trainer Marco Vollhardt sicher für Dienstag, den 23., plädieren würde, denn, wie er lachend sagt: "Am 24. Februar habe ich Geburtstag, da müsste ich Urlaub einreichen." Was die Absage angeht, ist Vollhardt aus sportlichen Gründen zwiegespalten. "Angesichts unseres guten Laufs der letzten Wochen ist der Break zu diesem Zeitpunkt blöd, andererseits können wir uns ein bisschen erholen und unsere angeschlagenen Spieler Milad Salem, Jonas Arcalean und Aykut Öztürk die Zeit nutzen, um fit zu werden."

Freitag und Samstag trainiert der FC, wie bereits unter der Woche, noch mal in der Halle in Holzheim "Schnellkraft, Koordination und ein bisschen vier gegen vier", dann ist bis Dienstag Pause, ehe die Vorbereitung auf den nächsten Auftritt in Koblenz beginnt.

Übrigens freut sich auch der FCG über die Solidaritätsaktion der vier Lizenzvereine SC Freiburg, TSG Hoffenheim, FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart. Die Bundesliga-Vertreter geben 60 000 Euro (jeweils 15 000 pro Club) in einen Fonds, den neun semi-professionelle Clubs der Regionalliga Südwest nutzen können und wollen, um die Kosten für die Corona-Tests zu bezahlen. "Eine gute Sache", freut sich Turgay Schmidt über die gelebte Solidarität. Der FC Gießen wird auch davon profitieren.

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