Schneefall stoppt Sebastian von Gartzen und Co.

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WEHRHEIM/NÜRBURGRING - (dio). Start frei, es geht wieder los. Aber nur eigentlich. Denn Rennfahrer Sebastian von Gartzen aus Wehrheim erlebte am vergangenen Wochenende Eifel-Wetter im März. Der Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie in die Saison 2021 wurde vom Schnee auf Eis gelegt. 146 Fahrzeuge hatten für die 66. ADAC Westfalenfahrt ihre Nennung abgegeben.

In der Spitze war alles dabei, was Rang und Namen hat, genauso wie eine handvoll Überraschungen. 28 GT3-Boliden sollten beim Auftaktrennen an den Start gehen. Im Rahmen Langstrecken-Serie wollte von Gartzen im Porsche für Mühlner Motorsport in der Klasse Cup 3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) auf die Strecke gehen. "Das hat sich erst kurzfristig am Donnerstag ergeben", berichtet der Wehrheimer. "Zunächst sind zwei Rennen geplant, vielleicht auch die gesamte Serie, das wird sich noch zeigen." Am Freitag konnten die Teams noch Test- und Einstellfahrten (Foto) durchführen, doch das Qualifying am Samstag war nicht mehr möglich. "Es begann früh mit Schnee, dann Regen und wieder Schnee. Die Strecke war später zwar frei, aber neben der Strecke und in der Boxengasse lag Schnee. Das Risiko war zu groß", erzählt von Gartzen. Der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte daher nicht wie geplant durchgeführt werden. Nachdem das Zeittraining am Morgen kurzzeitig aufgenommen worden war, musste es nur wenige Minuten später aufgrund einsetzenden Schneefalls mit der roten Flagge unterbrochen werden. Eine Wiederaufnahme war nicht möglich. Die Rennleitung machte sich nach der Unterbrechung in regelmäßigen Abständen ein Bild vom Zustand der Rennstrecke und kontaktierte unterschiedliche Wetterdienste für Vorhersagen. Daneben fanden Gespräche mit den Fahrersprechern und der Reifenindustrie statt. Um 11.30 Uhr folgte dann die Absage: "Die aktuellen Streckenverhältnisse lassen eine sichere Durchführung des Rennens nicht zu. Zudem ist für den Nachmittag keine deutliche Wetterbesserung in Aussicht", sagte Rennleiter Frank Taller.

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