Sebastian von Gartzen und Co. erleben einen Krimi

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NÜRBURG/WEHRHEIM - (dio). Der Wehrheimer Rennfahrer Sebastian von Gartzen ist beim zweiten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie, dem 45. NIMEX-DMV-4-Stunden-Rennen zusammen mit Marcel Hoppe und Michael Rebhan mit vier Zehntel Sekunden Vorsprung auf den dritten Platz der mit 19 Fahrzeugen stark besetzten Klasse Cup3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) gefahren.

Dabei absolvierte von Gartzen im Porsche 718 Cayman GT4 CS von Mühlner Motorsport den ersten und den entscheidenden letzten Stint.

Nach der Qualifikation starteten von Gartzen und Co. vom fünften Platz, was bei 19 Teilnehmern in der Manthey Trophy nicht schlecht ist. Sebastian von Gartzen war Schnellster auf dem Auto, fuhr damit den Start und übergab beim ersten Stop als Klassen-Vierter. Das Team hat dann entschieden, dass Marcel Hoppe und Michael Rebhan etwas kürzere Stints fahren, damit von Gartzen einen etwas längeren letzten Stint absolvieren konnte. Das erwies sich als richtige Strategie. Der Wehrheimer übernahm das Auto - auch durch die früheren Boxenstops - wieder auf Platz fünf. Es folgte ein absoluter Krimi. Er fuhr bis auf den dritten Platz vor und lieferte sich dann aber einen langen Kampf mit Nico Otto vom Team FK Performance Motorsport. An manchen Streckenabschnitten war Otto schneller, an anderen von Gartzen. Letztlich überquerte der Wehrheimer mit hauchdünnem Vorsprung von vier Zehntel Sekunden die Ziellinie und sicherte nach dem vierstündigen Rennen den dritten Platz für Mühlner Motorsport.

Den Sieg in der Klasse Cup3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) holten sich Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und Max Kronberg für das Team W&S Motorsport. Der Vorsprung auf Thorsten Jung und Oskar Sandberg im Cayman von H&R Spezialfedern betrug im Ziel nur 5,430 Sekunden.

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