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Sekesi lässt Rote Teufel jubeln

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Von: Michael Nickolaus

Bad Nauheim (mn). Es war die Szene des Freitagsspiels: Huba Sekesi lief und lief und lief. Aus dem Verteidigungsdrittel heraus, durch die neutrale Zone ins Angriffsdrittel, zwischen drei Gästespielern hindurch, und letztlich brachte der 28-Jährige den Puck auch irgendwie am so starken Patrick Cerveny vorbei. Endlich! Die erneute Führung, letztlich war’s sechs Minuten vor dem Ende auch der Siegtreffer zum 2:

1 (1:0, 0:0, 1:1)-Erfolg des EC Bad Nauheim gegen die Wölfe Freiburg, die acht ihrer zuvor neun Spiele gewonnen hatten. Ein verdienter Sieg der Roten Teufel, die an ihrer Chancenverwertung zu scheitern drohten. Ob Alleingänge, Rebounds, vier Powerplay-Situationen - mehr das die 1:0 durch Jerry Pollastrone in der Schlussminute des ersten Abschnitts hatte den Hessen zunächst partout nicht gelingen wollen. »Wir haben uns anfangs schwer getan, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen. Es war ein großer Fight« sagte Robert Hoffmann, der Trainer der Wölfe, die in den vergangenen vier Spielen jeweils mindestens sechs Treffer erzielt hatten. Von dieser Offensiv-Power war vor 1625 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion nichts zu sehen. Auffällig quirlig agierte sicherlich Neuzugang Liam Finley, alles andere wurde von Bad Nauheim überwiegend souverän verteidigt. Den Treffer - Finley war der Torschütze - erzielten die Breisgauer in doppelter Überzahl, wobei die erste Hinausstellung gegen die Gastgeber - es war erst die zweite Strafe gegen Bad Nauheim überhaupt - sehr umstritten war. »Wir waren im ersten Drittel dominant, haben im zweiten Abschnitt unser Powerplay nicht genutzt - und dann kam Huba mit seinem Kraftakt. Drei Punkte gegen die Mannschaft der Stunde. Ich bin sehr glücklich«, freute sich Harry Lange, der Coach der Teufel, über den Sieg.

Tore: 1:0 (20.) Pollastrone (Hickmott, Kevin Schmidt), 1:1 46.) Finley (Pageau, Wittfoth) - PP2), 2:1 (56.) Sekesi - Strafminuten: 8:10 - Z: 1625.

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