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Allen Gashi (rechts) belegt mit der SG Eintracht Feldberg zur Winterpause den vierten A-Liga-Rang.

Fußball-Kreisliga A Hochtaunus

SGE Feldberg möchte nach Winterpause oben angreifen

Die Winterbilanz des Fußball-A-Ligisten SG Eintracht Feldberg stellt die Verantwortlichen zufrieden. Ob ein Routinier doch noch eine Saison dranhängt?

Hochtaunuskreis (aro). Die SG Eintracht Feldberg ist zur Winterpause ohne Heimniederlage Tabellenvierter der Fußball-Kreisliga A Hochtaunus und als beste Heimmannschaft der Liga direkter Verfolger des Spitzenduos. Das beste A-Liga Team des Usinger Landes ist mit dem Erreichten hochzufrieden und sieht sich ohne Druck in der komfortablen Position, 2022 als Herausforderer noch einmal ganz oben anzugreifen.

Trainer Klaus Schöneich bilanziert zur Winterpause entspannt, dass sein Team voll mitgezogen habe und Personalausfälle von den Nachrückern vollauf kompensiert worden seien.

Marschroute steht

Obwohl zuletzt eine »ärgerliche« 0:1-Niederlage beim direkten Konkurrenten FC Oberursel auf »katastrophalem Platz« zu Buche stand, sieht der SG-Coach sein Team positiv weiterentwickelt und nennt Gründe für die Heimstärke: »Auf unserem großen Kunstrasen in Reifenberg finden wir immer spielerische Lösungen.«

Weiter befreit guten Fußball zeigen und von Spiel zu Spiel denken, das soll nach einer guten Vorbereitung im Frühjahr 2022 die Marschroute sein, um eventuell sieben Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze aufzuholen. Die Spitzenteams Schneidhain und Mammolshain müssen beide noch bei der SG Eintracht antreten.

Erfolgsgarant der Feldberger Elf war bisher die drittbeste Abwehr der Liga. Dem Team von Klaus Schöneich fehlt allerdings ein Torjäger. »Wenn wir einen Stürmer hätten, der 25 Saisontore macht, wären wir jetzt schon Tabellenführer«, bekräftigt der Übungsleiter das Hauptmanko nicht optimaler Chancenverwertung.

Insgesamt freut man sich »auf dem Berg«, dass nach dem freiwilligen Rückzug in die A-Liga die Erfolgserlebnisse wieder zurückgekehrt sind. »Corona hat vieles in Frage gestellt«, erinnert Schöneich rückblickend an eine völlig veränderte sportliche Lage, sieht jedoch perspektivisch gute Chancen auf eine Rückkehr in die Kreisoberliga.

Wenn die Mannschaft zusammenbleibe, ist der Trainer überzeugt, werde in Zukunft auf dem Feldberg wieder Kreisoberliga-Fußball angeboten. Kurzfristig hofft man bei der SGE, dass Routinier und Schlüsselspieler Gabriel Girbita noch ein Jahr dranhängen wird.

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