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Sportkreis sucht Inklusionslotsen

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Mona Prey (links) ist als Inklusionslotsin ausgeschieden und Annegret Müller vom Sportkreis Hochtaunus sucht nun eine Nachfolgerin. © Gerhard Strohmann

Hochtaunuskreis (jf). Der Sportkreis Hochtaunus ist auf der Suche nach einer geeigneten Person, die das Amt des Inklusionslotsen übernehmen möchte.

Mona Prey, die im Herbst 2020 diese neu geschaffene Position übernommen hatte, ist aus beruflichen Gründen ausgeschieden, nachdem sie in den zurückliegenden Monaten mehrere Kinder für Sportangebote begeistern konnte. Mona Prey selbst ist mit einem Cousin aufgewachsen, der das Down-Syndrom hat.

»Die Inklusionslotsen kümmern sich intensiv um die Vermittlung von Kindern mit einer Beeinträchtigung. Sie nehmen Kontakt mit der Familie auf, erkundigen sich nach Wünschen und Neigungen der Betroffenen und gehen dann auf die Suche nach einem passenden Verein«, beschreibt Annegret Müller (Usingen) das Aufgabenfeld. Annegret Müller gehört dem Sportkreis-Vorstand als Referentin »Inklusion« an. Der Landesverband Hessen für Körper- und Mehrfachbehinderte (LVKM) hat zusammen mit der Sportjugend Hessen als Kooperationspartner vor knapp zwei Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, das zunächst bis 2024 befristet ist. Zu den fünf Modell-Regionen in unserem Bundesland gehört neben den Kreisen Bergstraße, Werra-Meißner und Fulda/Hünfeld sowie der Region Kassel auch der Hochtaunuskreis.

Wer Interesse hat, sich als Inklusionslotsin oder Inklusionslotse für diese Gruppe von Kindern zu engagieren, kann bei der Servicestelle des Sportkreises Hochtaunus weitere Informationen erhalten. Telefon 0 61 71/92 32 15 oder E-Mail info@sk-ht.de.

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