Sportwoche unter der Lupe: Halbrunde hoch im Kurs

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser, jetzt ist erst einmal klar: Auch im Dezember wird es für die Amateur-Sportvereine keinen Neustart in Sachen Training geben. Damit dürften auch Planspiele vom Tisch sein, die in diversen Sportarten einen Wiedereinstieg in den Spielbetrieb im Januar vorsahen. Denn ohne vorangegangenes Training verbietet es sich, zum Kampf um Punkte aufzurufen.

Den Hallensportarten dürfte es noch länger "an den Kragen" gehen, da erscheint es wahrscheinlicher, dass zumindest die Freiluft-Sportler wie die Fußballer zu Beginn des neuen Jahres wieder loslegen dürfen. Wie das dann aber vonstattengeht, das steht immer noch in den Sternen. Wie sagte Verbandsfußballwart Jürgen Radeck in einem zu Wochenbeginn im UA erschienenen Artikel: "Ich glaube nicht an einen Start im Januar." Und davon, die Saison über das geplante Ende am 13. Juni hinaus zu verlängern, hält der Verbandsfußballwart auch nicht viel. Denn: "Das müsste über den DFB mitlaufen, weil es alle Landesverbände betrifft. Und dann hängt da einfach so viel dran wie Wechselfristen und ein wieder späterer Start der neuen Saison. Davon bin ich kein großer Freund. Ich sage lieber: Wir spielen so viele Spiele wie es geht und machen danach einen Cut, damit wir am 1. August wieder in eine hoffentlich normale Saison starten können." Auch die Trainer der A-Ligisten aus dem Usinger Land haben sich im Rahmen unserer Gespräche zur Saison-Zwischenbilanz Gedanken gemacht. Dabei steht die Wahrscheinlichkeit einer Halbrunde recht hoch im Kurs. Lars Busch, Coach der FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod, hat indes noch eine andere Idee: Einmal pro Woche trainieren, dafür donnerstags und sonntags um Punkte spielen. Ein interessanter Ansatz, aber da ist ja noch das Thema Verletzungsanfälligkeit wenig trainierter Sportler.nHaben Sie am vergangenen Sonntag den Tatort in der ARD geschaut? Der spielte im Hochtaunus. Unter anderem auch auf der Tennisanlage des TC Bad Homburg vor (!) dem Umbau. Dort jubelte der verdeckt ermittelnde Kommissar Murot ab Minute 44 beim Doppel mit seiner "Ehegattin". Wer hat es erkannt?nUnd am Ende noch einige Worte in eigener Sache. Wir sind bemüht, den vielen Eintracht-Fans im Usinger Land möglichst viele Infos über die Frankfurter zu geben, aber das war dann doch des Guten zu viel: In der Freitag-Ausgabe ist im Sportteil etwas gehörig schiefgegangen. Zwei Mal war da das Interview mit Eintracht Frankfurts Stürmerstar André Silva abgedruckt. Einmal im überregionalen Teil und einmal im Lokalsportteil. Da hat es in der internen Kommunikation zwischen überregionaler Sportredaktion in Mainz und mir im "Lokalen" in Usingen gehakt. Mea culpa! nBleibt mir, allen Leserinnen und Lesern ein angenehmes Wochenende zu wünschen! Bleiben Sie gesund!

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