Sportwoche unter der Lupe: Ich bin ein Vereins-Fan

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Die Fußball-Schiedsrichtervereinigung Hochtaunus besteht 2021 seit 100 Jahren. Welch ein Jubiläum! Wir veröffentlichten zu Beginn dieser Woche einen Rückblick, der auf sehr gute Resonanz gestoßen ist. Dass die Schiri-Vereinigung modern und vorwärts gewandt ist, stellt sie öfters unter Beweis. Jetzt in Zeiten der Pandemie müssen die Hochtaunus-Referees zwar nicht auf dem Platz sekundenschnell Entscheidungen fällen, aber untätig sind die Unparteiischen nicht.

Sei es beim Neulings-Lehrgang oder auch als Aktive am Spielekonsolen-Controller. Auch die Hochtaunus-Vereinigung nimmt am Referee-Cup 2021 des HFV teil. Bei diesem Turnier wird das Spiel FIFA 21 auf der Playstation im Turniermodus gezockt, organisiert vom Verbandsschiedsrichterausschuss Hessen. Für die hiesige Schiedsrichtervereinigung sind die Schiris Marcel Becker, Alexander Korsun, Fabian Ruhs und Mounir Rguig am Start. Am ersten Spieltag haben die Hochtaunus-Referees gegen die SRVGG Biedenkopf drei von sechs Punkten geholt bei einem Torverhältnis von 4:6. Am nächsten Spieltag geht es gegen die Kolleginnen und Kollegen aus dem Rheingau-Taunus.nWie können Vereine noch mehr Unterstützung erfahren, gerade im Nachwuchsbereich? Das war bezüglich der Einbindung der Eltern im Rahmen des HFV-Vereinsdialogs per Video-Konferenz mit dem FSV Steinbach ein Thema. Da wurde über ein Modell gesprochen, das im Tennis-Sport seit Jahren oft praktiziert wird: Eltern engagieren sich im Club ehrenamtlich für eine bestimmte Zahl von Stunden pro Jahr. Kreisfußballwart Bernhardt sagte unter anderem: "Wer zu dieser Leistung nicht bereit oder in der Lage ist, kann als Ersatz auch einen vorher festgelegten Geldbetrag an den Verein überweisen." Sicher ein Ansatz, doch ob der in Zeiten, in denen viele Vereine wegen der Pandemie von massiven Mitgliederaustritten betroffen sind, Erfolg versprechend sein kann? Viele Vereine erleben, dass sie als Dienstleister wahrgenommen werden. Und wenn sie, wie jetzt in der Pandemie, nur ein sehr eingeschränktes Angebot machen können, dann meldet man sich einfach ab, schließlich will man nicht für Nichts zahlen. Okay, wenn auf Teufel komm raus Geld gespart werden muss... Dabei sind Vereinsbeiträge oft günstiger als die in Fitnessstudios. Für mich persönlich sind die vielen Vereine ein Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Die Gründe sind vielschichtig und schon oft zitiert worden. Ich jedenfalls bleibe auf alle Fälle in meinem Verein Mitglied. All diese Erlebnisse im Verein möchte ich nicht missen!nHin zu einem Sport, der im Freien auch in Corona-Zeiten gut ausgeübt werden kann. Golf. Nicht ganz günstig, aber auch nicht so elitär zu betrachten, wie es oft geschieht. Ein Golf-Verein, der sich auch im Umfeld engagiert, ist der GC Weilrod. Da geht es bald wieder los und es hat sich einiges getan. Wir werden noch darauf blicken demnächst. Doch wussten sie, dass auf dem Weilroder Platz Fußball-Weltmeister André Schürrle und sein Freund, der seit Mainzer Zeiten als Video-Analyst im Trainerstab von Thomas Tuchel - auch jetzt bei Chelsea - arbeitende Benjamin Weber aus Schmitten ihre Platzreife gemacht haben? Ich wünsche uns allen ein schönes Wochenende!

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