Sportwoche unter der Lupe: Ich bin in der Zwickmühle

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Auch für uns Sportler sind es aufmunternde Nachrichten: Aktuell sinken die Pandemie-Inzidenz-Zahlen, es wird wieder mehr möglich. Es gelten in Hessen neue Regelungen in einem Stufenplan. Die Maßnahmen sollen in einer ersten Stufe in den Landkreisen oder kreisfreien Städten greifen, die ab 17. Mai nicht mehr unter die Beschränkungen der Bundesnotbremse fallen.

Eine zweite Stufe sieht weitere Lockerungen vor, falls die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder sobald sie fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt. Und dann ist in Stufe 1 der Sport an der frischen Luft entsprechend den Kontaktregeln möglich. Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14 Jahre) kann wie bisher ausgeübt werden. In der zweiten Stufe darf beispielsweise Fußball sogar als Mannschaftssport - unter Einhaltung von Hygieneauflagen - praktiziert werden. Ein aktueller Test wird empfohlen. Unter diesem Link veröffentlicht das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, welche Vorgaben der Bundesnotbremse laut Angaben des RKI gelten. Dort finden sich alle Landkreise mit ihren jeweiligen Inzidenzen und die dazu gehörigen Regelungen: https://hessenlink.de/BFxfz.nDie sinkenden Inzidenz-Werte waren wahrscheinlich ausschlaggebend dafür, dass der Hessische Handball-Verband (HHV) bei der Präsidiumssitzung am Mittwoch seine Pläne für die kommende Saison (siehe heutige Ausgabe auf Seite 14) noch nicht endgültig beschlossen hat, sondern noch im Status Planspiele verweilen lässt. Geht vielleicht doch eine "normale" Saison 2021/22? Abwarten! Jedenfalls ist der HHV diesmal gewappnet, denn die Pläne, Ligen zu teilen und damit die Staffelstärken zu vermindern, um mehr Spielplanflexibilität im Falle eines Falles zu gewinnen, sind schon ein bisschen revolutionär für den Verband. Da hat die damit betreute Arbeitsgruppe gut abgeliefert. Inwieweit dieses mögliche Modell dann auch bis hinab in die Bezirke angewendet wird, bleibt abzuwarten, aber es wäre dann sicher wünschenswert, um ein einheitliches Spielgeschehen in Hessen zu bekommen.nNoch einmal zum Fußball. Fünf Tore sind es, die bei der ARD-Sportschau zur Auswahl stehen. Mitten drin bei der Wahl zum "Tor des Monats" April ist der Treffer aus 52 Metern, den die Bad Homburgerin Julia Matuschewski (1. FC Saarbrücken) erzielte. Unter diesem Link ist das Tor zu sehen und von dort geht es auch zur Abstimmung: https://www.sportschau.de/sendung/tor-des-monats/video-tor----julia-matuschewski-100.htmlBei diesem Klassiker der ARD-Sportschau gibt es übrigens ein Top-Wohnmobil zu gewinnen. Also, ich habe abgestimmt, Sie auch?nEs könnte ganz hart für mich werden: Als einst aus Schwerte bei Dortmund zum Studium nach Hessen "ausgewanderter" Fußball-Fan hänge ich auch im hessischen Exil zuvorderst dem alten Heimatklub Borussia Dortmund als Fan an, wo ich als Jugendlicher regelmäßig auf der Südtribüne stand. Danach kommt ganz klar die Frankfurter Eintracht aus Heimat Nummer zwei. Egal, wie man es wendet, einer von beiden Clubs dürfte im Rennen um die Champions League auf der Strecke bleiben. Und sich dabei noch gegenseitig den Platz wegnehmen. Oder verdrängen "wir" noch Wolfsburg? BVB und Eintracht in der Champions League, dann wäre alles gut. Und ich hätte auch keinen "gefährlichen" Stress mit meinem Physiotherapeuten, dessen Praxis von Eintracht-Devotionalien dominiert wird. Er sieht mich vor allem als BVB-Fan und wenn nun ausgerechnet Dortmund tatsächlich dem Team aus Mainhattan die Champions League abspenstig macht, dann könnten die nächsten Termine doch etwas anstrengend für mich werden...nIch wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende, bleiben Sie gesund!

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