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Tabellenführer strebt Revanche an

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Nerea Garmendia Odroziola (rechts) will sich mit den Falcons Bad Homburg am Samstagabend gegen Mainz für die Hinspielniederlage am 30. Oktober revanchieren. © Gerhard Strohmann

Bad Homburg (jf). Das vorletzte Heimspiel der Saison 2021/22 in der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Damen steht für Spitzenreiter Falcons Bad Homburg unter ganz besonderen Vorzeichen. Am Samstag um 19 Uhr stellt sich mit dem ASC Theresianum Mainz nämlich jener Gegner im Primodeus-Park vor, gegen den es die bislang letzte Niederlage gegeben hatte.

Das ist allerdings schon eine ganze Weile her, denn am 30. Oktober haben die Falcons in Mainz ganz knapp mit 85:88 verloren und damit Saisonniederlage Nummer zwei nach dem 73:81 nach Verlängerung zum Saisonstart am 26. September kassiert.

Seit der Niederlage Ende Oktober in der Theresianum-Sporthalle hat das Team von Trainer Jay Russell Brown zu einer imponierenden Erfolgsserie angesetzt: Alle 16 Bundesligaspiele sind seitdem gewonnen worden und mit einem Korbpunkt-Verhältnis von 1823:1180 spielen die Bad Homburgerinnen in einer eigenen Liga. Im Schnitt sind die 21 Begegnungen mit 87:56 gewonnen worden.

»Jetzt wollen wir uns nicht nur für die Niederlage in Mainz revanchieren, sondern auch noch die beiden restlichen Spiele in Bamberg und gegen Schwabach gewinnen«, fordert Brown auch nach der seit dem Sieg am Samstag bei den Rhein-Main Baskets feststehenden Meisterschaft höchste Konzentration in der Endphase der regulären Zweitliga-Saison. Anschließend folgt mit den Playoffs für die Falcons nämlich vom 25. März bis 24. April noch eine sehr attraktive Verlängerung der Spielzeit 2021/22. Erster Gegner ist für die Basketballerinnen der HTG der Tabellenvierte aus der 2. Bundesliga Nord. Um die Playoff-Teilnahme kämpfen aktuell noch fünf Mannschaften: ALBA Berlin (30 Punkte aus 18 Spielen), ChemCats Chemnitz (30/19), BBZ Opladen (28/18), BG 89 AVIDES Hurricans aus Rotenburg in Niedersachen und Eintracht Braunschweig (beide 26/17).

In ihrer siebten Saison in der 2. Bundesliga (2018/19 in der Gruppe Nord, ansonsten im Süden) wollen die Bad Homburgerinnen wie im Vorjahr das Relegationsspiel zur 1. Bundesliga erreichen und sich dabei besser aus der Affäre ziehen als am 2. Mai 2021, als es in Leverkusen bei den Rheinland Lions eine 43:102-Schlappe gegeben hatte.

Diese Lions stehen übrigens in der 1. Liga nach 24 von 26 Spieltage mit 42 Punkten unangefochten mit sechs Punkten Vorsprung vor den Eisvögeln Freiburg an der Tabellenspitze. »Den jüngeren Spielerinnen verstärkte Einsatzzeiten geben und die im Training erarbeiteten Abläufe noch weiter festigen«, sind für Brown die vorrangigen Ziele für den Rest dieser Saison.

Ein Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga ist für die Bad Homburgerinnen wegen der fehlenden Infrastruktur und des nicht vorhandenen Finanz-Budgets nämlich ausgeschlossen.

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