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Techniker mit Gold belohnt

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Am Ende fehlen Milena Arnold (TSG Wehrheim) im Diskuswerfern der U20 vier Zentimeter zur Bronze-Medaille. Der Schützling von Wurf-Coach Adrian Ernst schlägt sich aber wacker, gehört Milena doch noch der jüngeren Altersklasse U18 an. © Jens Priedemuth

Winterwurf-Meisterschaft: Zweimal Edelmetall für Wehrheims Fynn Lenzner.

Hochtaunus (kie). Mit drei Medaillen kehrten die Techniker aus dem Taunus von den Hessischen Winterwurf-Meisterschaften aus Frankfurt/Niederrad heim, die parallel zu den Titelkämpfen in der Halle (der UA berichtete) ausgetragen wurden. Gleich zweimal Edelmetall hatte Fynn Lenzner (TSG Wehrheim) im Gepäck. Der U20er ging zuerst beim Diskuswerfen in den Ring. Richtigen Druck hatten die nur drei Starter hier nicht, hatte jeder aus diesem Trio bereits vor dem ersten Wurf eine Hessenmedaille sicher.

Lediglich die Farbe des Edelmetalls war noch offen. Lokalmatador Marius Karges von der Frankfurter Eintracht wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und stieg mit guten 58,90 Metern in die Saison ein. Dahinter markierte Benedikt Michel (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) eine Weite von 46,16 Meter. Speerwurf-Spezialist Lenzner hätte gerne auch eine 40er Weite geworfen, fand aber irgendwie nicht den richtigen »Dreh«, so dass lediglich steigerungsfähige 38,31 Meter in die Wertung kamen.

In seiner Paradedisziplin war Lenzner eigentlich der klare Favorit auf den Titel, beendete er die letzte Saison (in der jüngeren U18) bundesweit doch als Achter. Im Leistungszentrum an der Hahnstraße wurde der beste Versuch des TSG-Kaderathleten bei 49,24 Metern gemessen. Simon Schmitt (TSV Pfungstadt) überraschte als Sieger mit 53,44 Metern und hatte noch zwei weitere Versuche im Bereich von 51 Metern im Angebot. Christopher Knapp (TSF Heuchelheim) beendete die »Hessischen« mit 47,95 Metern als Dritter. Für das Speer-Trio war analog zur Diskus-Konkurrenz mental ein recht entspanntes Werfen angesagt, da es auch hier vorab eine »Medaillen-Garantie« gab.

Das sah bei der weiblichen Jugend U20 schon anders aus, gingen hier doch sieben Athletinnen auf die Jagd nach guten Weiten. Mit dabei war auch Milena Arnold, die noch der jüngeren Altersklasse U18 angehört. Der Schützling von Wurf-Coach Adrian Ernst machte seine Sache aber gut und kämpfte mit um Bronze. Am Ende fehlten Milena mit 32,35 Meter gerade einmal fünf Zentimeter zum begehrten Edelmetall, dass sich nun Emma Scholz (TSV Hessen Frankenberg) schnappte. An der Spitze des Feldes gab es durch Katja Seng (49,53 m) und Lena Weinrauch (47,59 m) einen klaren Doppelsieg für die starken Werferinnen des LAZ Bruchköbel.

Außer Konkurrenz nahmen in diesem Wettkampf noch zwei TSG-Starterinnen, die bereits der Frauenklasse angehören, die ein Kilogramm schwere Metallscheibe in die Hand. Vanessa Wallisch hatte ihren besten Versuch bei soliden 44,59 Metern. Bei Team- und Trainingskollegin Jenny Patrovsky war nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Wettkampfpause vorsichtiges Antasten angesagt, dass mit einer Weite von 36,92 Metern endete.

Im Speerwerfen der U20 markierte Lea Borngräber (MTV Kronberg) in dem dreiköpfigen Feld verbesserungsfähige 25,09 Meter. In der Schülerklasse W15 warf Andrea Elise Pohl (ebenfalls MTV) ihr 500 Gramm schweres Sportgerät als Achte auf 13,94 Meter.

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