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Michael Christ erzielt beim Eschbacher Erfolg gegen Meckbach überragende 395 Ringe. Kleines Foto: Ida Stürtz gewinnt einen Punkt gegen Eschbach und zählt inzwischen zu den Leistungsträgern im Windener Team.

Treffsicher zur Meisterschaft

Hochtaunus (krl). In Eschbach konnten die Oberliga-Schützen die Korken knallen lassen. Mit einem glatten 5:0 gegen an diesem Tag harmlose Meckbacher haben die Eschbacher Luftgewehr-Schützen schon vor der letzten Runde in Lanzenhain den Meistertitel in der Hessenliga gesichert.

Mit diesem Erfolg sorgte dieses Team für ein weiteres großes Highlight in der Geschichte der Eschbacher Sportschützen. Überragend die Leistung von Michael Christ. Auf Position fünf in der Setzliste erzielte Christ 395 Ringe und untermauerte mit dieser Leistung seine jetzige hervorragende Form.

Ebenfalls gewohnt treffsicher zeigten sich Sarah Zill und Erik Hess auf den Positionen eins und zwei mit 391 beziehungsweise 392 Ringen. Vor allem seine verkorkste erste Zehnerserie brachte Lars Walker nach seinem Top-Resultat in der vorherigen Runde aus dem Rhythmus. Am Ende seiner 40 Wertungsschüsse hatte Walker aber wie Daniel Netusil, der ebenfalls an der 390er Marke scheiterte, deutlich die Nase vorne.

Zum ersten Mal konnte ein heimisches Team den Meistertitel in der Hessenliga erringen. Am Sonntag (5. Dezember) möchten die Eschbacher Aktiven ihre bisher makellose Bilanz in Lanzenhain verteidigen. Neben dem Titel ist auch die Einladung zum Relegationsturnier zur zweiten Bundesliga in Dortmund im Februar schon jetzt sicher.

Für Winden wird der letzte Schießtag in er Oberliga-Süd zur Zitterpartie. Nach der knappen Niederlage im Derby in Eschbach heißt es gegen Oberstedten Nerven bewahren. 2:2 stand es im direkten Vergleich nach Beendigung der Duelle. Das bessere Mannschaftsresultat entschied schließlich für die Eschbacher »Zweite«.

Der Windener Hani Manfred Sauermilch konnte seine starken Leistungen der vorherigen Wettkämpfe nicht bestätigen und hatte gegen Peer Risch das Nachsehen. Gegen den erneut auftrumpfenden Ralf Schoula (389 Ringe) gab es für Felix Meyer nichts zu gewinnen, während sich Ida Stürtz mit einem Ring Vorsprung gegen Sebastian Kral behaupten konnte.

Auf Position vier hatte Julian Sorg gegen den erstmals für Eschbach in der Oberliga eingesetzten Alexander Berger die Nase vorne.

Für Eschbach gilt es in der letzten Runde Rang zwei gegen Oberforsthaus erfolgreich zu verteidigen und mit einem Sieg Winden »Schützenhilfe« zu leisten.

Man darf also wirklich gespannt sein, ob es der überaus motivierten Windener Mannschaft gelingt, gegen Oberstedten das Abstiegsgespenst zu vertreiben.

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