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UTSG vor Hochtaunus-Derby

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Yassin Belfkih (rechts) und der FC Neu-Anspach werden am Sonntag in Gronau gefordert. © Gerhard Strohmann

Hochtaunuskreis (dio). Weiter geht´s am Sonntag mit der Punktejagd in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West. Zum Hochtaunus-Derby gastiert die Usinger TSG als Tabellenneunter bei der noch abstiegsgefährdeten DJK Bad Homburg (Rang 13). Ebenfalls mit einem Team aus der unteren Tabellenregion hat es der fünftplatzierte FC Neu-Anspach zu tun, der beim Rang-18.

SV Gronau aufläuft.

DJK Bad Homburg - Usinger TSG (Sonntag, 15.30 Uhr): UTSG-Trainer Tim Tilger hat noch eine Rechnung offen. »Das 0:2 im Hinspiel war eine der vier Niederlagen, die wir seit dem Amtsantritt von Pascal Bretschneider und mir kassiert haben. Auch wenn wir so gut wie gesichert sind, so möchten wir doch unsere Entwicklung weiter forcieren. Wir dürfen nicht zufrieden sein.« Zwar habe sein Team zuletzt gewonnen, aber er sei mit der Leistung nicht so ganz zufrieden gewesen. »Da möchte ich gerne wieder mehr sehen.« Gastgeber DJK Bad Homburg ist als Tabellen-13. aktuell um drei Punkte dem ersten Abstiegsrang voraus und rechnet sich natürlich im Hochtaunus-Derby etwas aus. »Bis auf zwei Corona-Fälle sollten am Sonntag alle Mann an Bord sein«, so Tilger. Er betrachtet die DJK als »ein Team mit sehr gutem Trainer, der ein gutes System spielen lässt. Wir werden sie nicht ins Spiel kommen lassen und fühlen aus gut gewappnet. Den aktuellen Aufwind möchten wir zu einem weiteren Erfolg nutzen.«

SV Gronau - FC Neu-Anspach (Sonntag, 15.30 Uhr): Für Gronau wird die Lage von Woche zu Woche enger. Man hat gepunktet, man hat gesiegt, aber es reicht noch nicht. In den ausstehenden acht Spielen darf sich der SV keine Patzer erlauben und sollte im Optimalfall auch als Außenseiter mal Erfolg haben. Das möchte Neu-Anspachs Coach Jörg Loutchan am Sonntag aber verhindern. »So, wie ich die Tabelle lese, ist das jetzt für Gronau die letzte Chance, noch etwas zu reißen. Daher wäre es gut, wenn wir früh in Führung gingen und die dann ausbauten. Ansonsten wird es für uns über 90 Minuten ein stressiges Spiel«, so Loutchan. Seine Mannschaft habe in der zurückliegenden Woche gut trainiert, aber es bleibe weiterhin für das Spiel personell eng, zumal noch ein Corona-Fall hinzugekommen sei. »Ich komme auf 13, 14 Mann für Sonntag«, sagt der FCNA-Coach. Über eins freut er sich aber besonders: »Lars Günther ist zurück und macht seine ersten Gehversuche in der zweiten Mannschaft.«

Bei Gronau klemmte es zuletzt mal wieder in der Abwehr: Da halfen auch vier Tore in Usingen nichts, da man sechs kassierte.

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