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Abstiegskampf pur

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(sid). Die Nettigkeiten an den VfB Stuttgart gingen Felix Magath und Fredi Bobic leicht über die Lippen, doch dann schalteten der Trainer und der Sportchef von Hertha BSC in den Angriffsmodus. »Ich wünsche ihnen wirklich alles Gute - nach unserem Spiel«, sagte Bobic vor dem wichtigen Abstiegsduell mit dem Ex-Klub aus Schwaben am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).

Auch Magath, der Stuttgarts »junge Wilde« von 2001 bis 2004 trainierte und dort die »nicht nur sportlich, auch privat schönste Phase« gehabt habe, wolle keine Rücksicht nehmen. »Die Punkte aus Augsburg zählen erst richtig, wenn wir gegen Stuttgart wieder punkten. Von daher müssen sie sich auf einen harten Kampf einstellen. Wir werden mit allen Mitteln versuchen, drei Punkte hierzubehalten«, so der Coach.

Hertha hatte sich am vergangenen Wochenende durch einen 1:0-Erfolg beim FC Augsburg Luft im Abstiegskampf verschafft. Das gilt es nun zu bestätigen.

»Viele habe ich erleichtert gesehen nach dem Sieg. Aber keinen habe ich jubelnd durch die Kabinen oder die Autobahn nach Berlin rennen sehen. Es ist nichts passiert. Wir haben ein Spiel gewonnen«, sagte Bobic, der beim VfB als Spieler und Funktionär jahrelang tätig gewesen war.

So ähnlich wie Bobic klangen auch die Stuttgarter, Trainer Pellegrino Matarazzo wollte von einem »Endspiel« noch nichts wissen. Wir haben danach noch drei Spiele«, sagte er. Matarazzo selbst ordnet dem Ziel Klassenerhalt aktuell aber alles unter. »Ich lebe für die Aufgabe und bin 24 Stunden online, weil ich alles dafür tun will«, sagte er.

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