1. Startseite
  2. Sport
  3. Sportmix

Auer und Müller

Erstellt: Aktualisiert:

(sid). Zwei Sieger, fünf Marken unter den Top 5, enorme Leistungsdichte: Der Auftakt in die 36. DTM-Saison dürfte ganz nach dem Geschmack von Serienchef Gerhard Berger gewesen sein. Die von Berger als »anspruchsvollste GT3-Meisterschaft der Welt« gepriesene Rennserie verspricht nach den ersten beiden Läufen im portugiesischen Portimao Spannung pur.

Für Jubel bei Berger hatte am Samstag sein Neffe Lucas Auer mit seinem Sieg im Mercedes gesorgt. 24 Stunden später folgte jedoch die Enttäuschung: Aufgrund eines missglückten Boxenstopps landete der Österreicher, Sohn von Bergers Schwester Claudia, nur auf dem 22. Rang.

Am Sonntag sicherte sich Audi-Pilot Nico Müller nach eineinhalb Jahren Durststrecke den Triumph. Der zweimalige Vize-Champion siegte vor dem Brasilianer Felipe Fraga (Ferrari), der sich mit der schnellsten Rennrunde einen Zusatzpunkt sicherte. Der Italiener Mirko Bortolotti im Lamborghini komplettierte das Podest als Dritter. »Balsam für die Seele nach der letzten Saison. Es tut einfach nur gut, ich bin total happy«, sagte Müller bei ProSieben. Marco Wittmann (Markt Erlbach) im BMW und Titelverteidiger Maximilian Götz (Uffenheim) im Mercedes untermauerten die Dichte im Feld.

Ex-Champion und DTM-Rückkehrer Rene Rast (Minden), der am Samstag vorzeitig ausgeschieden war, wurde im Audi Zwölfter. David Schumacher (Bergheim/Mercedes), Sohn von Ex-DTM-Pilot Ralf Schumacher, führte das Rennen kurzzeitig vor Rallye-Rekordweltmeister und Gast-Fahrer Sebastien Loeb an.

Am Ende kam der 20-Jährige nach dem 20. Platz am Samstag auf Rang 15 ins Ziel, zeigte sich damit sehr zufrieden: »Die Pace war super am Ende, und das Überholen hat sich gut angefühlt. Das Auto war super.«

Loeb vertrat im Ferrari den Neuseeländer Nick Cassidy, der am Wochenende bei der Formel E am Start ist - der Franzose wurde 18.

Auch interessant