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Awoniyi trifft

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(dpa). Der 1. FC Union Berlin hat sein Kruse-Tief vorerst überwunden und sich schon mal auf das brisante Haupstadt-Derby eingestimmt. Leidtragender war zum Auftakt des 28. Spieltages der Fußball-Bundesliga der einstige Publikumsheld Steffen Baumgart: Der Ex-Unioner kassierte als Coach mit dem 1. FC Köln am Freitagabend ein 0:1 (0:0) und damit auch einen Dämpfer im Kampf um das internationale Geschäft.

Dank des zweiten Sieges - im achten Spiel - seit dem Weggang von Torjäger Max Kruse zogen die Unioner mit 41 Punkten in der Tabelle an Köln vorbei.

Das einzige Tor fiel nach einem üblen Fehlpass von Ex-Nationalspieler Jonas Hector. Vor 22 012 Zuschauerinnen und Zuschauern im erstmals seit November wieder vollbesetzten Stadion An der Alten Försterei nutzte Taiwo Awoniyi in der 49. Minute die Gelegenheit zu seinem zwölften Saisontor.

Kampf und Leidenschaft prägten das Spiel, was FC-Trainer Baumgart - natürlich im T-Shirt - an der Seitenlinie wieder vorlebte. Für den beliebten Ex-Unioner war es ein besonderes Spiel, schließlich hat seine Familie in Köpenick noch ihren Lebensmittelpunkt. Seiner Kölner Mannschaft fehlte insgesamt die Durchschlagskraft. Der kurzfristige Ausfall des erkrankten Torjägers Anthony Modeste machte sich bemerkbar.

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