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Boston und Dallas als Außenseiter

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(sid). Am Dienstag beginnen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit dem Play-in-Turnier die Playoffs. Der Meister soll spätestens am 19. Juni feststehen. An diesem Tag würde ein siebtes Finale stattfinden.

Wie sieht der Modus aus? Wie im Vorjahr spielen im Play-in-Tournament die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn im Osten und Westen die vier letzten Achtelfinalisten aus. Danach geht es in guter Tradition mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale weiter.

Wie viele Deutsche sind in den Playoffs dabei? Auf dem Papier vier: Daniel Theis (Boston Celtics), Maximilian Kleber (Dallas Mavericks), Isaiah Hartenstein (Los Angeles Clippers) und Isaac Bonga (Toronto Raptors). Bonga hat allerdings in der Hauptrunde praktisch keine Rolle gespielt. Dennis Schröder (Houston Rockets) sowie Rookie Franz Wagner und sein Bruder Moritz (Orlando Magic) scheiterten mit ihren Teams.

Wie stehen die Chancen? Gar nicht mal so schlecht. Boston hat sich nach einem schwachem Saisonstart enorm gesteigert und wurde in der Eastern Conference am Ende Zweiter. Theis war Anfang Februar im Rahmen eines Tauschgeschäfts, das Schröder zu den Rockets brachte, zu seinem früheren Klub zurückgekehrt. Dallas wurde im Westen Vierter. Für den Titelgewinn müsste aber bei den Celtics und den Mavericks alles passen.

Wer sind die Favoriten? Titelverteidiger Milwaukee Bucks um Superstar Giannis Antetokounmpo hat wieder gute Karten, dazu Miami Heat, Nummer eins in Osten. Im Westen haben Vizemeister Phoenix Suns und die Memphis Grizzlies besonders überzeugt. Auch ein Kandidat sind die Philadelphia 76ers um Joel Embiid und James Harden.

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