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Buchmann verliert viel Zeit

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(dpa). Radprofi Lennard Kämna hat seinen zweiten Etappensieg beim 105. Giro d’Italia verpasst, Emanuel Buchmann muss wohl alle Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung aufgeben. Auf der 202 km langen Bergetappe von Salò nach Aprica belegte Kämna nach einem starken Auftritt Platz sieben. Den Tagessieg sicherte sich Jan Hirt aus Tschechien.

In der Gesamtwertung verteidigte Richard Carapaz aus Ecuador das Rosa Trikot des Spitzenreiters, liegt aber nur noch drei Sekunden vor Kämnas australischem Teamkollegen und Tagesdritten Jai Hindley. Der als Gesamtsiebter in die Etappe gegangene Buchmann verlor fast drei Minuten auf Carapaz und Co. und ist nun Achter. Vom Podium trennen den 29-Jährigen allerdings schon 4:01 Minuten.

Kämna schaffte es auf dem von Buchmann als »brutalste Etappe« eingestuften Teilstück in die Fluchtgruppe des Tages. Bereits am gefürchteten Mortirolo zur Hälfte der Etappe zählte der Norddeutsche zu den stärksten Fahrern. Etwa 21 km vor dem Ziel setzte sich Kämna von drei Fluchtgefährten ab, wurde dann am letzten Berg, dem im zweiten Teil sehr steilen Santa Cristina, von Hirt wenige Kilometer vor der Bergwertung überholt. Am Santa Cristina hatte Buchmann den Anschluss zur Favoritengruppe verloren.

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