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Chelsea plagen viele Sorgen

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(sid). Thomas Tuchel könnte dem Knaller gegen Real Madrid gelöst entgegenblicken. Schließlich haben sowohl der FC Chelsea als auch der Teammanager persönlich eine makellose Bilanz gegen die Königlichen vorzuweisen. Der Halbfinalerfolg aus dem Vorjahr ist noch in bester Erinnerung. Doch beim Titelverteidiger der Fußball-Champions-League ist kaum noch etwas so, wie es 2021 war.

Das Getöse rund um den Besitzerwechsel hält an. Und vor dem Viertelfinal-Duell heute (21 Uhr/DAZN) kommen auch sportliche Sorgen hinzu.

Die 1:4-Niederlage in der Liga am Samstag gegen den FC Brentford hatte Tuchel ratlos zurückgelassen. »Niemand hat das kommen sehen«, sagte der 48-Jährige. Und es warf Fragen auf vor dem Aufeinandertreffen mit den Madrilenen, bei denen Trainer Carlo Ancelotti wegen einer Corona-Infektion zunächst nicht mit dem Team nach London reiste.

War seinen Profis schon zu sehr das Duell mit Real im Kopf herumgespukt? War es nur ein Ausrutscher? Oder wirkt sich die Unruhe rund um den Klub auf dem Platz aus? Seit Wochen befindet sich Chelsea aufgrund der Sanktionen gegen den verkaufswilligen Besitzer Roman Abramowitsch im Schwebezustand. Die endgültigen Angebote von vier Kandidaten zur Klub-Übernahme sollen laut Medienberichten bis zum 11. April vorliegen, eine Woche später will der Klub beim Parlament mit dem ausgewählten Bieter vorstellig werden. Vorher aber will Tuchel erneut gegen Real bestehen.

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