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Der DFB findet seine Gobal Player

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(sid). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine neuen Global Player gefunden. Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke übernehmen die Ämter in den entscheidenden Gremien des Weltverbands FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Damit hat Neuendorf nur einen Monat nach seiner Wahl zum DFB-Boss die dringend benötigte internationale Neuaufstellung vollzogen.

Die zügigen Personalentscheidungen kann Neuendorf als ersten Erfolg auf seinem Weg zur Beruhigung des krisengeplagten Verbandes verbuchen. Dass sich der 60-Jährige dabei nicht in den Vordergrund spielt, sondern stattdessen den scheidenden und zuletzt beim Bundestag auch gescheiterten Peter Peters (FIFA-Council) und Rainer Koch (UEFA-Exekutivkomitee) für ihre Bereitschaft zum Amtsverzicht dankt, spricht für ihn.

Laut Verband sprach sich das DFB-Präsidium einstimmig dafür aus, Neuendorf zur FIFA und Watzke zur UEFA zu schicken. Die Ämterwechsel sollen zu Beginn des kommenden Jahres über die Bühne gehen. Die nötigen Neuwahlen sind für den UEFA-Kongress 2023 geplant. Für den diesjährigen Kongress am 11. Mai in Wien kam das Stühlerücken zwar zu spät - doch mit Blick auf Heim-EM 2024 und die geplante Bewerbung um die Frauen-WM 2027 ist die Mitsprache der neuen DFB-Protagonisten in den Gremien gesichert. »Wichtig ist, dass der DFB auch langfristig im FIFA-Rat vertreten bleibt«, sagte Peters, der wie Koch bis 2025 gewählt worden war. Koch hatte schon zuvor signalisiert, dass er den Weg freimachen werde. Da Koch und Peters umstritten waren und im zurückliegenden Machtkampf an der Spitze in unterschiedlichen Lagern standen, war eine Zusammenarbeit der beiden schwer vorstellbar. Mit ihrem Abdanken befreit sich der Verband von den letzten personellen Altlasten.

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